525 Kilogramm Kokain sichergestellt, sechs Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Ermittlungen gegen internationale Drogenhändler laufen weiter.
Frankfurt am Main: Schlag gegen Rauschgifthändler

Dietzenbach / Frankfurt am Main (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main, des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main und des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main vom 04.06.2024
Am Dienstag, dem 28. Mai 2024, gelang es der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main und der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main auf Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main, einen Schlag gegen international tätige Rauschgifthändler durchzuführen.
Es wurden 525 Kilogramm Kokain sichergestellt und sechs Verdächtige inhaftiert. Im Rahmen eines seit Oktober 2023 laufenden Ermittlungsverfahrens identifizierten die Ermittler eine Gruppe von Tätern, die Rauschgift illegal ins Land brachten und von Frankfurt am Main aus Rauschgifthandel betrieben.
Nach Hinweisen auf eine Rauschgiftübergabe konnte im Zuge der Maßnahmen in Dietzenbach ein Fahrzeug identifiziert werden, das für die Übergabe präpariert war und einer Kontrolle unterzogen wurde. Dabei wurden insgesamt 225 Kilogramm Kokain gefunden und beschlagnahmt. Der Fahrer des Fahrzeugs, ein 33-jähriger Mann, wurde verhaftet.
Weitere Maßnahmen in Frankfurt am Main und Umgebung führten zur Festnahme von fünf weiteren Verdächtigen im Alter von 25 bis 48 Jahren sowie zur Sicherstellung von weiteren 300 Kilogramm Kokain.
Auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main ordnete der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankfurt am Main Untersuchungshaft für die sechs festgenommenen Personen an.
Die strafrechtlichen Ermittlungen, an denen eine Vielzahl von Polizei- und Zolldienststellen aus der Bundesrepublik Deutschland und dem Ausland beteiligt sind, dauern an.
Zusätzliche Informationen
Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Frankfurt am Main wurde im Jahr 1980 als Kooperation zwischen Ermittlern des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main und des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main gegründet. Das Ziel der GER Frankfurt ist die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Rauschgiftkriminalität. Als Experteneinheit führt die GER Frankfurt am Main besonders umfangreiche Ermittlungsverfahren im Bereich der schweren und organisierten Kriminalität mit Schwerpunkt auf Rauschgiftdelikten durch.
Kontakt:
Zollfahndungsamt Frankfurt am Main
Pressesprecherin
Carina Orth
Telefon: 069 50775-133
E-Mail: presse@zfaf.bund.de
www.zoll.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 25.216 Fälle erfasst, wovon 23.331 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 19.820, wobei 17.704 männliche Verdächtige und 2.116 weibliche Verdächtige waren. 6.321 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, von denen 22.378 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 19.168, wobei 17.079 männliche und 2.089 weibliche Verdächtige waren. 6.494 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








