Eine 93-jährige Frau wurde von falschen Polizeibeamten betrogen, die sich als solche ausgaben und Wertsachen im dreistelligen Bereich erbeuteten.
Frankfurt am Main: Schockanruf in Frankfurt-Praunheim

Frankfurt (ost)
Am Mittwoch (25. Juni 2025) wurde eine 93-jährige Frau aus Frankfurt Opfer eines sogenannten „Schockanrufs“. Die Diebe stahlen Wertgegenstände im mittleren dreistelligen Bereich.
Am Nachmittag gegen 16:30 Uhr erhielt die ältere Dame einen Anruf von Betrügern, die vorgaben, Polizeibeamte zu sein. Sie täuschten vor, dass die Tochter in einen tödlichen Unfall verwickelt war und nur durch Zahlung einer „Kaution“ aus dem Gefängnis freigelassen werden konnte.
Die 93-Jährige sammelte daraufhin Schmuck, Gold und Bargeld in ihrem Haus und legte sie vor ihrer Haustür im Theodor-Fischer-Weg ab. Die Diebe nahmen die Beute an, ohne persönlichen Kontakt zu haben.
Nachdem die ältere Dame bemerkte, dass sie betrogen worden war, informierte sie ihre Tochter, die sofort die Polizei informierte.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
HINWEIS:
Schützen Sie sich vor dem Betrug „Schockanruf / Falsche Polizeibeamte“ Diese Betrugsmasche zielt darauf ab, insbesondere ältere Menschen zu täuschen, um an ihr Geld zu gelangen. Die Betrüger nutzen Schockmomente, bauen Vertrauen auf und nutzen die Angst ihrer Opfer aus. Um nicht Opfer zu werden, beachten Sie bitte die folgenden Tipps:
Die Polizei oder die Justiz wird Sie niemals auffordern, Geld oder Wertgegenstände zu übergeben. Es gibt in Deutschland keine Kautionszahlung! Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch wenn die Anrufer behaupten, es sei eine dringende Situation.
Geben Sie niemals persönliche Informationen, Bankdaten oder finanzielle Details am Telefon preis. Legen Sie auf und rufen Sie die 110 an, wenn Sie unsicher sind. Wählen Sie die Nummer selbst und verwenden Sie nicht die Rückruftaste, um sicherzustellen, dass Sie die Polizei erreichen.
Geben Sie niemals Geld, Schmuck oder Wertgegenstände an Unbekannte weiter – auch nicht, wenn sie behaupten, Polizeibeamte oder Justizbeamte zu sein. Sprechen Sie mit Vertrauenspersonen: Fragen Sie Verwandte, Nachbarn oder Freunde um Rat, wenn Sie Zweifel haben. Lassen Sie sich von ihnen beraten, bevor Sie auf die Forderungen der Anrufer eingehen.
Sprechen Sie insbesondere mit älteren Familienmitgliedern und Freunden über diese Betrugsmasche, damit sie gewarnt sind. Wenn Sie einen verdächtigen Anruf erhalten oder Opfer dieses Betrugs geworden sind, informieren Sie umgehend die Polizei. Gemeinsam können wir verhindern, dass weitere Menschen durch diese hinterlistige Masche geschädigt werden.
Quelle: Presseportal








