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Frankfurt am Main: Schwere Auseinandersetzung in Sachsenhausen

Eine verbale Streitigkeit in einer Bar eskalierte, ein 30-Jähriger verletzte einen 21-Jährigen mit einer Flasche und griff den 19-Jährigen mit einem Messer an.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am frühen Morgen des Neujahrstages (01. Januar 2025) kam es zu einer Eskalation eines Streits in Alt-Sachsenhausen, so dass die Frankfurter Kriminalpolizei nun wegen Verdachts auf versuchtes Tötungsdelikt ermittelt. Zwei Verdächtige wurden festgenommen.

Ein anfänglich verbaler Streit in einer Bar in der Kleinen Rittergasse zwischen mehreren Personen verlagerte sich gegen 09:35 Uhr nach draußen. Dort verletzte ein 30-jähriger Mann einen 21-jährigen Mann mit einer abgebrochenen Flasche im Gesicht und versuchte dann, den 19-jährigen Begleiter des 21-Jährigen mit einem Messer zu verletzen.

Die einschreitenden Polizeibeamten nahmen den 30-jährigen Angreifer sowie seinen 25-jährigen Begleiter, der zuvor auf die beiden Opfer eingeschlagen hatte, sofort fest. Während der 21-Jährige aufgrund seiner Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde, blieb der 19-Jährige unverletzt.

Gegen den 30-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des versuchten Totschlags ermittelt. Er soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Sein Begleiter muss sich wegen des Verdachts der Körperverletzung verantworten. Da gegen ihn auch ein Haftbefehl vorlag, wurde er direkt in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich telefonisch beim zuständigen Kommissariat unter der Rufnummer 069 / 755 – 51199 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei der Anteil männlicher Verdächtiger mit 237 höher war als der weiblicher Verdächtiger mit 30. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 147 auf 130. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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