Ein 17-jähriger Jugendlicher wurde beim Verkauf seiner Winterjacke überfallen. Die Täter flüchteten mit persönlichen Gegenständen über den Treppenaufgang.
Frankfurt am Main: Schwerer Raub an der Hauptwache – Zeugen gesucht

Frankfurt (ost)
Am Freitag, dem 17. Januar 2025, fand ein schwerer Raubüberfall in der B-Ebene der Hauptwache statt. Ein 17-jähriger Jugendlicher wurde beim Versuch, seine Winterjacke zu verkaufen, überfallen. Es werden Zeugen gesucht!
Um 11.30 Uhr traf sich das Opfer über einen Messaging-Dienst mit einem potenziellen Käufer. Als sie sich vor einem Schnellimbiss in der B-Ebene trafen, kam der Verdächtige mit drei weiteren Männern.
Plötzlich sprühte der „Käufer“ dem Jugendlichen Pfefferspray ins Gesicht. Währenddessen entriss ein Komplize dem Opfer die Einkaufstüte, in der sich neben der Winterjacke auch persönliche Gegenstände befanden.
Die vier Täter flüchteten dann mit ihrer Beute über die Treppe der B-Ebene in Richtung Steinweg.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Täterbeschreibung:
Täter 1 (verwendete Pfefferspray) Männlich, ca. 170 cm groß, nordafrikanisches Aussehen, 17-18 Jahre alt, blaue Jacke, weiße Nike Air-Force Turnschuhe, auffällige Augenringe.
Täter 2 (Taschenraub) Männlich, ca. 175 cm groß, nordafrikanisches Aussehen, 17-18 Jahre alt, dunkle lange lockige Haare, schwarze Jacke, lila-blaue Jogginghose, auffällige Augenringe.
Täter 3
Männlich, ca. 170 cm groß, nordafrikanisches Aussehen, 17-18 Jahre alt, dunkler Teint, blauer Trainingsanzug, schwarze New Balance Schuhe, schwarze Jacke, schwarzer Rucksack.
Täter 4
Männlich, 17-18 Jahre alt, ca. 180 cm groß, nordafrikanisches Aussehen, schwarzer Nike Trainingsanzug, orangefarbene Jacke, schwarzer Rucksack, maskiert.
Zeugen, die Informationen zu den Tätern und / oder dem Tathergang haben, werden gebeten, sich bei der Frankfurter Polizei unter der Rufnummer 069 755 10100 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 Fällen die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt








