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Frankfurt am Main: Schwerer Raub in Frankfurt-Niederrad

Mehrere Jugendliche beraubten einen 19-Jährigen unter Einsatz von Pfefferspray. Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am Dienstagabend (21. April 2026) wurde ein 19-jähriger Mann von mehreren Jugendlichen unter Verwendung von Pfefferspray beraubt. Es werden Zeugen gesucht.

Nach den neuesten Informationen trafen sich die fünf Verdächtigen gegen 18:10 Uhr mit dem jungen Mann in der Nähe des Niederräder Bahnhofs in der Adolf-Miersch-Straße.

Der Grund für das Treffen war der Kauf bzw. Verkauf eines Smartphones und einer Smartwatch. Nachdem der 19-Jährige das Smartphone erhalten hatte, besprühten ihn die 14, 17 und 18 Jahre alten Täter und raubten das gerade erworbene Smartphone, die zum Verkauf mitgeführte Smartwatch, Bargeld, eine Bauchtasche und eine Jacke.

Die alarmierten Streifenbeamten nahmen bei der Fahndung vier der fünf Verdächtigen in Tatortnähe fest. Es handelte sich um einen 14-Jährigen, einen 17-Jährigen und zwei 18-Jährige. Das gestohlene Raubgut konnte bei ihnen gefunden und sichergestellt werden. Die beiden Jugendlichen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihren Erziehungsberechtigten bzw. Betreuern übergeben, während die beiden Heranwachsenden von der Dienststelle entlassen wurden.

Der noch flüchtige fünfte Täter wird wie folgt beschrieben:

Männlich, jugendlich, europäisches Aussehen; trug ein blaues T-Shirt und eine kurze Hose.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zum noch flüchtigen Täter haben, sich bei der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 069 / 755 55108 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 insgesamt 22125 Fälle von Cyberkriminalität registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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