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Frankfurt am Main: Streit in Frankfurt-Sachsenhausen endet in versuchtem Tötungsdelikt

Ein 18-Jähriger landet in der Notaufnahme, während ein 24-Jähriger dem Haftrichter vorgeführt wird.

Foto: unsplash

Frankfurt (ost)

Am frühen Sonntagmorgen (31. Mai 2026) führte ein Streit zu einem versuchten Tötungsdelikt. Während ein 18-Jähriger in die Notaufnahme gebracht wurde, wird ein 24-Jähriger heute dem Haftrichter präsentiert.

Nach den neuesten Informationen trafen zwei Gruppen von Personen kurz vor 05:00 Uhr morgens in der Darmstädter Landstraße aufeinander. Ein anfänglich verbal ausgetragener Streit zwischen zwei Männern eskalierte zu einer physischen Auseinandersetzung. Nachdem ein 18-Jähriger zu Boden ging, soll ein 24-Jähriger mehrmals auf den Kopf des Bewusstlosen getreten haben. Zeugen alarmierten die Polizei, die den 24-Jährigen in der Nähe festnahm.

Aufgrund der Tritte gegen den Kopf wurde ein Verfahren wegen eines versuchten Tötungsdelikts eingeleitet. Das Fachkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. Der 24-Jährige wird im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt.

Der 18-Jährige wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Seine Verletzungen waren nicht lebensbedrohlich.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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