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Frankfurt am Main: Supermarktüberfall in Frankfurt-Ostend

Zwei maskierte Täter überfallen Supermarkt, Polizei bittet um Zeugenaussagen. Hilfe unter 069 755 51299.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am Mittwochabend (22. Januar 2025) haben zwei Männer einen Supermarkt im Sandweg überfallen.

Nach den bisherigen Untersuchungen betraten die beiden vermummten Täter gegen 21:30 Uhr den Lebensmittelmarkt und arbeiteten hier zusammen.

Während einer der Männer, der mit einem pistolenähnlichen Gegenstand bewaffnet war, die Mitarbeiter im hinteren Bereich des Marktes bedrohte, stand der zweite Täter, bewaffnet mit einem Handbeil, im Eingangsbereich „Schmiere“.

Da der erste Täter wahrscheinlich nicht die erwartete Beute erlangte, schnappte er sich Waren im Wert von ca. 50 Euro und flüchtete aus dem hinteren Bereich des Marktes. Der zweite Täter, der die Flucht seines Komplizen nicht bemerkte, flüchtete dann zeitversetzt aus dem vorderen Bereich des Supermarktes, ebenfalls in unbekannte Richtung.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um Unterstützung.

Täterbeschreibung:

Täter 1 (bewaffnet mit schwarzem, pistolenähnlichem Gegenstand)

Männlich, ca. 175 cm groß, normale Statur, trug dunkle Jacke und Hose, schwarze Mütze mit rot/orange verspiegelter Sonnenbrille, FFP2-Maske und schwarze Handschuhe

Täter 2 (bewaffnet mit Handbeil)

Männlich, ca. 180 cm groß, trug schwarze Jacke, schwarze Hose mit aufgesetzten Taschen, schwarze Mütze, schwarze Handschuhe, graue Turnschuhe mit dunklem „N“-Aufdruck, FFP2-Maske, sprach Deutsch mit Akzent

Zeugen, die wichtige Informationen zu den Tätern und/oder dem Tathergang haben, werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 069 755 51299 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle von Raubüberfällen registriert, wovon 1785 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 2173 Verdächtige, darunter 1974 Männer, 199 Frauen und 1077 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3217, wobei 1850 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 2263 Verdächtige, darunter 2046 Männer, 217 Frauen und 1179 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

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