Am gestrigen Donnerstag kam es zu mehreren gewalttätigen Übergriffen auf Polizisten in Frankfurt, bei denen Widerstand geleistet wurde.
Frankfurt am Main: Tätliche Angriffe auf Polizeibeamte in Frankfurt

Frankfurt (ost)
Am gestrigen Donnerstag (01. Januar 2026) ereigneten sich mehrere Vorfälle, bei denen Polizeibeamte angegriffen und Widerstand gegen staatliche Maßnahmen geleistet wurde.
Um 10:20 Uhr waren Polizisten im Berkersheimer Weg im Einsatz. Eine 23-jährige betrunkene Frau soll dort zuvor eine Sachbeschädigung begangen haben. Aufgrund ihres Verhaltens wurden der aggressiven Frau Handschellen angelegt, wobei sie mehrmals unkontrolliert um sich trat, jedoch keinen der Beamten traf.
Um 17:40 Uhr weigerte sich ein 30-jähriger Mann nach einer vorherigen Behandlung, ein Frankfurter Krankenhaus zu verlassen. Er befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand und wurde von einem hinzugezogenen Streifenwagen in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses gebracht. Dort angekommen, biss er einem der Beamten in den Daumen.
Am Abend gegen 19:00 Uhr kontrollierten Polizisten einen Mann nach einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz in der Moselstraße. Während der polizeilichen Maßnahmen störte ein anderer Mann die Kontrolle.
Als sie den 23-Jährigen aufforderten, die Maßnahme nicht zu stören, schlug er unerwartet einem der Beamten mit der Faust ins Gesicht und trat den zweiten Polizisten gegen das Knie. Bei der folgenden Festnahme leistete er weiterhin erheblichen Widerstand, sodass einer der Beamten seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte.
Gegen alle Beteiligten wurden entsprechende Strafanzeigen erstattet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch mit 19133 konstant. Von den Verdächtigen waren 17106 männlich und 2027 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 im Jahr 2022 auf 7004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








