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Frankfurt am Main: Tag der Arbeit in Frankfurt

Die Polizei berichtet von verschiedenen Veranstaltungen und Versammlungen in Frankfurt am 1. Mai, darunter das Radrennen „Eschborn – Frankfurt“ und zwei Demonstrationen.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

(mp) Die Sicherheitskräfte schauen auf einen überwiegend ruhigen Einsatztag am 1. Mai zurück. Bei strahlendem Wetter fand das 64. Radrennen „Eschborn – Frankfurt, der Radklassiker“ mit verschiedenen Rennen statt. Wie erwartet lockte dieses Event, insbesondere das Rennen der Profis, viele Zuschauer an die Strecken in Frankfurt und im Taunus. In zwei Fällen leitete die Polizei ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein, da Personen entlang der Rennstrecke ihre Drohnen aufsteigen ließen und damit gegen die Luftverkehrsordnung verstießen. Zudem traf die Polizei während des Radrennens einen 25-jährigen Mann am Mainufer, der eine Perkussionswaffe bei sich trug. Der Mann gab an, die Pistole am Morgen am Ufer gefunden zu haben. Die Waffe war ungeladen, der Lauf verrostet und er hatte keine Munition dabei. Dennoch stellte dies einen Verstoß gegen das Waffengesetz dar.

In der Frankfurter Innenstadt waren zwei Demonstrationen zum Tag der Arbeit angemeldet. Die DGB-Versammlung mit etwa 4.500 – 5.000 Teilnehmern begann um 10:50 Uhr an der Hauptwache und erreichte um 12:15 Uhr den Römer, wo sie nach einem friedlichen Verlauf um 14:00 Uhr endete.

Die zweite Versammlung zum Thema „1. Mai 2025“ mit 750 angemeldeten Teilnehmern begann mit einer Kundgebung um 16:00 Uhr auf dem Friedberger Platz. Der folgende Marsch begann um 18:45 Uhr und verlief zunächst friedlich. Während des Marsches kam es jedoch zu zahlreichen Vermummungen. Zudem wurde entlang des Mainkais Pyrotechnik gezündet, was dazu führte, dass die Polizei den Marsch stoppte und die Teilnehmer über Lautsprecher aufforderte, die Verstöße zu unterlassen.

Aus Sicherheitsgründen verlegte die Polizei die ursprüngliche Marschroute entlang des Römerbergs weiter zum Mainkai, was einige Teilnehmer nicht daran hinderte, weiterhin vereinzelt Pyrotechnik zu zünden und gegen das Vermummungsverbot zu verstoßen.

Der Marsch endete um 21:00 Uhr am Baseler Platz, nachdem einige Reden gehalten wurden. Insgesamt nahmen etwa 2.000 Personen an der Demonstration teil.

Nach der Versammlung leitete die Polizei drei Strafverfahren ein. Eines wegen des Zeigens einer verbotenen Öcalan-Fahne gemäß §86a StGB und eines wegen Beleidigung eines Polizeibeamten. Zudem kam es während des Marsches zu Sachbeschädigungen an mindestens fünf geparkten Autos in der Gutleutstraße, bei denen der Lack an den Seiten der Fahrzeuge zerkratzt wurde.

Quelle: Presseportal

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