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Frankfurt am Main: Telefonbetrüger machen wertvolle Beute

Trotz Warnungen erbeuteten Betrüger 150.000 Euro von Ehepaar. Tat über zwei Tage an drei verschiedenen Orten.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Trotz mehrfacher Warnungen und umfangreicher Präventionshinweise der Polizei wurden erneut Telefonbetrüger Opfer, indem sie Menschen mit einer bekannten Methode um ihr Eigentum brachten. Ein Ehepaar aus dem Raum Hanau wurde um Goldmünzen und Schmuck im Wert von etwa 150.000 Euro betrogen, so die erste Schätzung.

Die Täter gingen äußerst rücksichtslos und skrupellos vor, da die Tat über zwei Tage dauerte und die Beute an drei verschiedenen Orten übergeben wurde. Die Betrüger gaben sich als falsche Polizeibeamte am Telefon aus und nutzten die Masche mit einem erfundenen Unfall und einer Kaution. Sie behaupteten, dass ein Familienmitglied einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und nur mit einer Kaution eine drohende Untersuchungshaft vermieden werden könne. Die Täter forderten, dass die Kaution abgeholt werde.

Der Kontakt begann am Dienstag. Die erste Übergabe fand gegen 19 Uhr im Weißdornweg in Hanau-Klein Auheim statt. Der unbekannte Mann, der zwischen 30 und 40 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß war, trug dunkle Kleidung und eine Schiebermütze.

Ein weiteres Treffen war für den nächsten Tag (Mittwoch, 14.01.) im Bereich des Amtsgerichts Frankfurt-Höchst geplant. In der Paul-Schwerin-Straße wurden zwischen 10 und 10.30 Uhr weitere Teile der Beute an einen Mann mit dunklen, kurzen Haaren und rundem Kopf übergeben. Am Nachmittag, zwischen 15 und 16 Uhr, fand das dritte Treffen in der Jahnstraße in Hanau statt. Ein weiterer Mann, ebenfalls zwischen 30 und 40 Jahre alt und klein, erhielt erneut Wertgegenstände.

Es ist noch unklar, ob es sich bei den Abholern um dieselbe Person oder verschiedene handelte. Sie verschwanden jeweils unerkannt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun und bittet um Hinweise von Zeugen unter der Rufnummer 06181 100-123.

Quelle: Presseportal

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