Ein 46-jähriger Mann wurde tot aufgefunden. Ein 20-Jähriger aus Wetzlar steht unter Verdacht und befindet sich in Untersuchungshaft.
Frankfurt am Main: Tötungsdelikt in Frankfurt-Innenstadt, Verdächtiger in Haft

Frankfurt (ost)
Gemeinsame Bekanntgabe von Staatsanwaltschaft Frankfurt und Frankfurt Polizeipräsidium: Wie bereits bekannt, führt die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main sowie die Kriminalpolizei Frankfurt Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts, nachdem am Dienstag (31. März 2026) ein 46-jähriger Mann leblos in einer Wohnung in der Frankfurter Innenstadt aufgefunden wurde.
Durch eingehende Untersuchungen konnte bereits kurz nach der Tat ein Verdacht gegen einen 20-jährigen Mann aus der Gegend von Wetzlar erhärtet werden.
Weitere Ermittlungen bestätigten den Verdacht, weshalb das Amtsgericht Frankfurt am Main auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Beschluss zur Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen erließ.
Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden weitere Beweismittel gefunden, was zur Festnahme des Verdächtigen und seiner Vorführung vor den Haftrichter führte.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Frankfurt am Main am 10. April 2026 Haftbefehl gegen den 20-jährigen Verdächtigen wegen des Verdachts des Totschlags und ordnete Untersuchungshaft an.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern weiterhin an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267. Davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








