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Frankfurt am Main: Trickbetrug durch Schockanrufe in Frankfurt – Sachsenhausen

Täter erbeuteten mehrere zehntausend Euro. Warnung vor hochprofessionellen Betrügern, die Schockwirkung gezielt ausnutzen. Schützen Sie sich vor falschen Polizisten und Staatsanwälten.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am Donnerstagabend (15. Februar 2024) und am Samstagabend (17. Februar 2024) ereigneten sich jeweils in der Gutzkowstraße und in der Brückenstraße Trickbetrüge durch “Schockanrufe”. Die Täter erbeuteten mehrere zehntausend Euro.

Am Donnerstag um 18.00 Uhr erhielt eine 85-jährige Frau einen Anruf von unbekannten Betrügern, die sich als falsche Polizeibeamte ausgaben und behaupteten, dass ihre Tochter in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt sei. Um die Untersuchungshaft zu vermeiden, müsse eine Kaution in Höhe von mehreren zehntausend Euro hinterlegt werden. Anschließend vereinbarten die Täter mit der Frau ein Treffen an ihrer Wohnadresse, um die Kaution zu übergeben.

Kurz darauf stand ein unbekannter Mann als Abholer vor der Haustür der älteren Dame und nahm 12.300 Euro entgegen. Als die Frau den Betrug bemerkte, waren die Täter bereits geflohen.

Beschreibung des Abholers:

Männlich, ca. 170 cm groß, normale Statur, kurze dunkle Haare, trug eine dunkle Jacke und einen hellblauen Mund-Nase-Schutz.

Am Samstag gegen 17.30 Uhr ereignete sich ein weiterer Fall des gleichen Betrugs. Eine 86-jährige Frau erhielt einen Anruf von ihrer Tochter, die in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt sei. Um die Untersuchungshaft zu vermeiden, müsse sie eine Kaution hinterlegen. Ein vermeintlicher Staatsanwalt übernahm das Gespräch und setzte die Frau unter Druck. Anschließend vereinbarten die Täter mit der Frau ein Treffen an ihrer Wohnadresse, um die Kaution zu übergeben.

Kurz darauf stand ein unbekannter Mann als Kautionsabholer vor der Haustür der älteren Dame und nahm 15.000 Euro entgegen. Als die Frau den Betrug bemerkte, waren die Täter bereits geflohen.

Beschreibung des Abholers:

Männlich, 45-50 Jahre alt, ca. 150 cm groß, untersetzte Statur, dunkle Haare, trug eine dunkle, olivfarbene Jacke und einen hellblauen Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske).

Die Frankfurter Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069/ 755-52499 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.

Die Polizei warnt:

Bei dieser Betrugsmasche, auch “Schockanruf” genannt, nutzen hochprofessionelle Täter die Schockwirkung aus, die durch die Nachrichtenübermittlung beim Angerufenen ausgelöst wird. Die Betrüger sind äußerst kreativ und flexibel, kombinieren die Varianten “falsche Polizeibeamte”, “Schockanrufer” und “Enkeltrick”.

Es gibt keine gemeinsamen oder koordinierten Telefonanrufe von vermeintlichen Verwandten und Polizei in der Realität. Lassen Sie sich nicht durch angebliche Notlagen, Unfälle oder Drucksituationen unter Druck setzen.

Im deutschen Rechtssystem ist keine Kaution erforderlich, lassen Sie sich nicht täuschen. Kontaktieren Sie die betroffenen Angehörigen, ihr soziales Umfeld und die Polizei sofort.

Kontakt:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Direkte Erreichbarkeit von Mo. – Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD)
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm




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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24