Sexuelle Belästigung auf Flohmarkt, Bordelektronik gestohlen, tödlicher Unfall nach Ladendiebstahl. Polizei ermittelt und sucht nach Tätern.
Frankfurt am Main: Trio von Verbrechen erschüttert die Region

Hofheim (ost)
1. Frau sexuell belästigt auf Flohmarkt, Eschborn, Ginnheimer Straße, Sonntag, 07.04.2024, 12.30 Uhr
Ein 59-jähriger Mann hat am Sonntag auf einem Flohmarkt in der Ginnheimer Straße in Eschborn eine Frau belästigt. Ersten Ermittlungen zufolge stand der Mann in einer Warteschlange hinter der Frau, als er sie mehrfach am Gesäß berührt und sein erigiertes Glied herausgeholt haben soll. Als die Frau um Hilfe rief, versuchte der 59-Jährige zu flüchten, konnte aber von Umstehenden festgehalten werden. Die Polizei nahm ihn daraufhin noch am Tatort fest. Die Einsatzkräfte brachten ihn zur Polizeistation. Dort wurde er erkennungsdienstlich behandelt und eine entsprechende Strafanzeige gefertigt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er wieder entlassen.
2. Diebstahl von Bordelektronik aus Auto,
Kriftel, Am Holzweg, festgestellt am Samstag, 06.04.2024, 10.50 Uhr
Am Samstag mussten die Verantwortlichen eines Firmengeländes in Kriftel feststellen, dass bei ihnen eingebrochen worden war. Unbekannte Täter hatten sich unberechtigt Zutritt zu dem Gelände in der Straße “Am Holzweg” verschafft. Dort hatten sie es auf zwei Autos abgesehen. So bauten sie deren Bordelektronik und Scheinwerfer aus und flohen mit dieser Beute im Wert von rund 2.500 Euro unerkannt. Der Schaden an den Fahrzeugen dürfte doppelt so hoch sein. Die Polizei fahndet jetzt nach den Tätern. Hinweise nimmt die Polizeistation Hofheim unter der Rufnummer (06192) 2079-0 entgegen.
3. Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang nach Ladendiebstahl, Bundesautobahn 66, bei Frankfurt, Freitag, 05.04.2024, 21 Uhr
Ein flüchtender Ladendieb wurde am Freitagabend von einem Auto erfasst und tödlich verletzt, als er zu Fuß eine Autobahn überqueren wollte. Zeugen meldeten am Freitag gegen 20 Uhr zwei Männer, die mit diversen Kleidungsstücken aus einem Bekleidungsgeschäft im Main-Taunus-Zentrum flüchteten. Aufgrund einer entsprechenden Personenbeschreibung leitete die Polizei eine Fahndung nach den beiden Tätern ein. Nachdem Passanten die beiden flüchtigen Diebe bereits in Frankfurt-Unterliederbach gesehen hatten, stellte eine Polizeistreife die beiden gegen 21 Uhr mehrere hundert Meter entfernt in einem Feld fest. Als die Beamten die beiden Personen daraufhin ansprachen, rannten diese zu Fuß davon und in Richtung der unmittelbar angrenzenden Bundesautobahn 66. Aufgrund der hohen Lebensgefahr für alle Beteiligten verzichtete die Streife bewusst auf eine Verfolgung. Dennoch gaben die beiden Männer ihre Flucht nicht auf und betraten die Autobahn. Beim Überqueren der Fahrbahn wurde einer der Flüchtenden, ein 29-Jähriger, gegen 21 Uhr von einem Pkw erfasst. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen der Einsatzkräfte und der Hinzuziehung eines Notarztes verstarb er kurze Zeit später in einem Krankenhaus. Sein 30-jähriger Komplize blieb unverletzt und wurde wenig später festgenommen. Der Pkw-Fahrer blieb ebenfalls körperlich unverletzt. Das Polizeipräsidium Frankfurt hat aufgrund seiner örtlichen Zuständigkeit die weiteren Ermittlungen zu dem tödlichen Unfall übernommen. Der 30-Jährige wurde am Folgetag dem Haftrichter vorgeführt. Er hatte mit seinem Komplizen Oberbekleidung im Wert von rund 2.300 Euro gestohlen.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








