Ein 22-jähriger Mann wurde im Kneipenviertel angegriffen und schwer verletzt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Frankfurt am Main: Überfall mit Pfefferpistole in Alt-Sachsenhausen

Frankfurt (ost)
(ma) Im März dieses Jahres ereignete sich ein schwerwiegender Angriff auf einen jungen Mann im Kneipenviertel Alt-Sachsenhausen. Die Polizei bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung.
Am Samstag (22. März 2025) gegen 05:40 Uhr war der 22-Jährige in der Paradiesgasse im Kneipenviertel oder in Richtung Südbahnhof unterwegs.
Dort sprachen ihn drei junge Männer an und fragten nach einer Zigarette. Der 22-Jährige holte seine Zigaretten heraus, um der Bitte nachzukommen. Plötzlich riss einer der Männer ihm die Packung aus der Hand. Als der 22-jährige Mann nachfragte, was das sollte, zog derselbe Mann wahrscheinlich eine Pfefferpistole und schoss ihm unvermittelt ins Gesicht.
Durch den Vorfall wurde der 22-jährige Mann schwer im Gesicht und an den Augen verletzt.
Die drei jungen Männer flüchteten in eine unbekannte Richtung. Es liegt keine genaue Beschreibung des Täters oder seiner beiden Begleiter vor. Alle drei sollen jung gewesen sein, möglicherweise Anfang 20, und einen dunkleren Hautton gehabt haben.
Die Polizei bittet Zeugen, die möglicherweise etwas zur Sache beitragen können, sei es, dass sie den Vorfall selbst gesehen haben oder durch ein Knallgeräusch im angegebenen Zeitraum in der Nähe des Paradiesplatzes auf die Situation aufmerksam wurden, sich beim 8. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069-75510800 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 229, wovon 216 gelöst wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








