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Frankfurt am Main: Unfall am Wiesbadener Kreuz

Eine afghanische Familie verunfallte am Wiesbadener Kreuz, der Fahrer und die Mutter wurden verletzt und müssen im Krankenhaus bleiben.

verunfalltes Fahrzeug - Endposition
Foto: Presseportal.de

Wiesbaden (ost)

Am späten Freitagnachmittag des 04.04.2025 um 18:32 Uhr ereignete sich ein Alleinunfall am Wiesbadener Kreuz (Gemarkung Hochheim), bei dem eine vierköpfige afghanische Familie mit deutschem Wohnsitz verunfallte und dabei verletzt wurde.

Der 28-jährige afghanische Fahrer war mit Familienmitgliedern (Vater, Mutter, Bruder) auf dem Weg vom A3 aus Richtung Köln zur A66 in Richtung Frankfurt am Wiesbadener Kreuz unterwegs. In einer Kurve verlor das Auto aufgrund zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle und kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Schutzplanke. Das Fahrzeug wurde in die Luft geschleudert, überschlug sich mehrmals und kam schließlich etwa 25 Meter von der Fahrbahn entfernt auf der rechten Seite zum Stillstand.

Sowohl der 28-jährige Fahrer als auch seine 52-jährige Mutter wurden bei dem Unfall verletzt und müssen über Nacht im Krankenhaus bleiben. Der 18-jährige Bruder und der 64-jährige Vater erlitten nur leichte Verletzungen. Alle Familienmitglieder wurden zur weiteren Untersuchung mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Da sich das Auto auf der rechten Seite befand, musste die Feuerwehr eingreifen, um die Insassen zu befreien.

Das Fahrzeug der Familie wurde schwer beschädigt. Auch die Schutzplanke und ein Leitpfosten wurden beschädigt. Insgesamt beläuft sich der Sachschaden auf etwa 16.500 Euro.

Aufgrund des Unfalls mussten Teile des Wiesbadener Kreuzes für den Verkehr gesperrt werden. Es bildete sich jedoch kein Verkehrsstau.

Der noch in der Probezeit befindliche Fahrer wird sich nun einem Strafverfahren stellen müssen, da die Familienmitglieder bei dem Unfall verletzt wurden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle, also 0,8%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die meisten Unfälle, nämlich 117.817, waren übrige Sachschadensunfälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen gab es 14.839 Unfälle innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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