Die hessische Polizei setzt Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt fort. Kooperation verschiedener Institutionen stärkt Informationsaustausch und Vernetzung.
Frankfurt am Main: Veranstaltung #AktionSchutzschild in Frankfurt

Frankfurt (ost)
Die Polizei in Hessen setzt ihre Bemühungen zur Bekämpfung von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche fort. Dabei werden nicht nur repressive, sondern auch präventive Maßnahmen ergriffen. Nach der Einrichtung einer hessenweiten Beratungshotline (Telefonnummer 0800 – 55 222 00) zur Aufklärung über die Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie startete im März die Veranstaltungsreihe #AktionSchutzschild. Am 16.09.2024 fand bereits die zweite Veranstaltung dieser Reihe in Frankfurt am Main statt.
Die Polizei Frankfurt wurde dabei vom Jugendamt Frankfurt, dem Staatlichen Schulamt Frankfurt, dem Stadtschulamt und der Fachberatungsstelle Wildwasser Frankfurter e.V. unterstützt. Durch diese enge Zusammenarbeit verschiedener Institutionen erhielten die Teilnehmer nicht nur wichtige Informationen, sondern konnten auch Netzwerke knüpfen. Diese Kooperation ist entscheidend, um im Falle eines Ernstfalls schnell und kompetent gegen sexuelle Gewalt vorgehen zu können.
Das Ziel der Veranstaltung war es, das Bewusstsein für das Thema sexuelle Gewalt zu schärfen und auch Anlaufstellen und niederschwellige Hilfsangebote für Opfer und Ansprechpartner aufzuzeigen. Die Veranstaltung verdeutlichte, dass die Bekämpfung sexueller Gewalt gegen Kinder als gemeinsame Aufgabe angesehen werden muss und nur gelingen kann, wenn Gesellschaft, Behörden und Organisationen zusammenarbeiten. Die Möglichkeit, nach den Vorträgen Fragen an die Referenten zu stellen, wurde rege genutzt. Dies zeigt, dass insbesondere bei Personen, die im beruflichen Umfeld mit dem Thema konfrontiert sind, ein Bedarf an Informationen besteht und sie dankbar für diese Art von Unterstützung und Information sind.
Zwei weitere Veranstaltungen sind für den 14.11.2024 und den 10.12.2024 in Frankfurt geplant.
Weitere Informationen zur Kampagne sowie zu zukünftigen Veranstaltungsterminen finden Sie im Internet auf der Website www.polizei.hessen.de.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen sind zwischen 2021 und 2022 gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 4173 auf 3961 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 2766 auf 2653. Davon waren 1806 männlich, 847 weiblich und 851 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 registrierten Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.896 | 9.798 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.173 | 3.961 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.766 | 2.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.945 | 1.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 821 | 847 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 948 | 851 |
Quelle: Bundeskriminalamt








