Die Polizei Frankfurt informiert über Maßnahmen und Tipps für einen sicheren Silvesterabend, um Störungen frühzeitig zu unterbinden und Unbeteiligte zu schützen.
Frankfurt am Main: Verantwortungsvoller Jahreswechsel in Frankfurt

Frankfurt (ost)
(fl) In vier Tagen ist es wieder soweit – das neue Jahr 2025 steht bereits in den Startlöchern. Die Polizei Frankfurt gibt unter dem Motto „Ein verantwortungsvoller und sicherer Jahreswechsel für alle Bürgerinnen und Bürger“ allgemeine Sicherheitshinweise und informiert über die geplanten Maßnahmen, damit alle einen friedlichen Jahreswechsel erleben können.
Hohe Präsenz und zusätzliches Einsatzkommando Die Polizei freut sich auf eine ausgelassene Stimmung zum Jahreswechsel in der Innenstadt, ist jedoch auch auf alkoholbedingte und typische Silvesterphänomene vorbereitet, um Störungen und Straftaten frühzeitig zu unterbinden und Unbeteiligte zu schützen.
Die Polizei Frankfurt wird in der Silvesternacht mit einer hohen Anzahl an uniformierten Einsatzkräften im gesamten Stadtgebiet präsent sein. Zivile Polizistinnen und Polizisten werden zusätzlich die Maßnahmen unterstützen. Alle eingesetzten Polizeikräfte setzen auf Kommunikation.
Um den Herausforderungen der Silvesternacht gerecht zu werden, wird dieses Jahr neben dem bereits im Dienst befindlichen Überfallkommando eine zusätzliche Einheit dieser spezialisierten Dienststelle eingesetzt. Speziell geschulte Interventionskräfte stehen an verschiedenen Orten bereit, um bei Bedarf schnell und effektiv intervenieren zu können.
Zusätzliche Anlaufstelle für Hilfesuchende Um ortsunkundigen Hilfesuchenden eine zentrale Anlaufstelle zu bieten, wird die Weihnachtsmarktwache in der Braubachstraße 33a besetzt sein. Bürgerinnen und Bürger können auch die Polizeireviere 1, 4, 8 und 14 aufsuchen.
Temporäre Videoschutzzone und Polizeidrohne Die Polizei Frankfurt richtet eine temporäre Videoschutzzone für die Silvesterfeierlichkeiten in der Innenstadt ein. Eine Polizeidrohne wird ebenfalls eingesetzt, um bei Bedarf Unterstützung zu leisten.
Konsequente Durchsetzung der Feuerwerkverbotszone Die Stadt Frankfurt hat eine Feuerwerkverbotszone eingerichtet. Das Abbrennen von Feuerwerk in diesem Bereich ist vom 31.12.24, 20:00 Uhr – 01.01.25, 06:00 Uhr verboten. Die Polizei wird die Einhaltung dieser Regelung im definierten Bereich gewährleisten.
Widerrechtliche Handlungen werden unterbunden.
Am Eisernen Steg sowie dessen Brückenköpfen gilt ebenfalls eine Allgemeinverfügung. Das Mitführen bestimmter Gegenstände ist in der Zeit zwischen 31.01.24, 21:00 Uhr – 01.01.25, 03:00 Uhr nicht gestattet.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Die Polizei wird dem Informationsinteresse der Medienvertretungen entsprechen. Eine mobile Pressestelle wird eingerichtet. Informationen zum Einsatzgeschehen werden über den X-Account (@Polizei_Ffm) bekanntgegeben.
Verkehrshinweise Es kann zu temporären Einschränkungen im Straßenverkehr kommen. Informieren Sie sich im Voraus über eingerichtete Umleitungen. Nutzen Sie den Personennahverkehr, das Fahrrad oder gehen Sie zu Fuß.
Allgemeine Hinweise für einen sicheren Jahreswechsel Die Polizei Frankfurt gibt allgemeingültige Hinweise, damit alle das neue Jahr möglichst friedlich und sicher begrüßen können:
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Hessen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Hessen stiegen von 2022 auf 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 5338 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 6038 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 604 auf 649. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 549 auf 574, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Taschendiebstähle in Deutschland verzeichnet, nämlich 39519 Fälle.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 5.338 | 6.038 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 604 | 649 |
Anzahl der Verdächtigen | 549 | 574 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 464 | 473 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 85 | 101 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 468 | 495 |
Quelle: Bundeskriminalamt