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Frankfurt am Main: Verhaftung nach räuberischem Diebstahl und Trickdiebstahl

Eine Frau wurde am Mainufer beklaut, verfolgte den Dieb, der später gefasst wurde. Ein anderer Mann wurde auch beklaut und sein Handy wiedererlangt.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am Sonntagabend (7. September 2025) befanden sich eine 26-jährige Frau und ihr 21-jähriger Begleiter gegen 20:10 Uhr gemeinsam am Mainufer.

Ein unbekannter Mann näherte sich auffällig dem Paar und stahl kurz darauf den Rucksack der Frau. Sie bemerkte den Diebstahl und konfrontierte den Dieb sofort. Dieser ließ den Rucksack fallen, aber als sie sah, dass ihr Portemonnaie fehlte, verfolgte sie ihn. Der Dieb sprühte unerwartet Reizgas auf die 26-Jährige und entkam. Die Frau wurde leicht verletzt, während der 21-jährige Begleiter versuchte, ihm zu folgen, ihn aber aus den Augen verlor.

Kurz nach dem Vorfall erhielt die Frau eine Nachricht auf ihrem Smartphone, dass versucht wurde, mit einer Karte aus ihrem gestohlenen Portemonnaie an einem nahegelegenen Kiosk zu bezahlen.

Die hinzugezogene Polizeistreife konnte den Dieb nicht mehr am Kiosk finden, aber dank der Sicherheitskamera gab es ein Bild, um sofort mit der Fahndung zu beginnen.

Ein 22-Jähriger erstattete kurz darauf Anzeige, da er gegen 21:50 Uhr in der Schweizer Straße von einem Mann angerempelt wurde und danach sein Handy vermisste.

Gemeinsam mit der Polizei konnte der 22-Jährige den Mann finden, der ihn angerempelt hatte.

Die Polizisten durchsuchten den 29-Jährigen, fanden das gestohlene Handy aber nicht bei ihm. Dank der Videoüberwachung konnten sie sehen, wie der Dieb das Handy vor seiner Festnahme fallen ließ.

Das Handy wurde gefunden und dem erleichterten 22-Jährigen zurückgegeben.

Der 29-Jährige hielt sich zudem illegal im Bundesgebiet auf.

Anhand der Fahndungsbilder des vorherigen räuberischen Diebstahls konnte ihm auch diese Tat vorgeworfen werden.

Er wurde zur richterlichen Vorführung in die Haftzellen gebracht.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1974 auf 2046 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 199 auf 217 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1077 auf 1179. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 aufgezeichneten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

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