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Frankfurt am Main: Verhaftung nach räuberischer Erpressung

Zwei Jugendliche bedrohen Männer mit Waffen und Drogen, werden festgenommen. Diverse Waffen und gestohlenes Fahrrad sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am Abend von gestern (30. April 2026) versuchten ein 19-jähriger und ein 16-jähriger junger Mann, drei junge Männer durch Drohungen zur Herausgabe ihrer Mobiltelefone zu erpressen. Nachdem die Opfer flohen und die Polizei alarmierten, konnten die Täter festgenommen werden. Bei ihnen wurden außerdem Drogen, Waffen und ein gestohlenes Fahrrad gefunden.

Nach den bisherigen Informationen wurden drei junge Männer im Alter von 18 bis 20 Jahren in der Friedberger Anlage um 22:10 Uhr von einem 19-jährigen und einem 16-jährigen Jugendlichen mit einem Pfefferspray bedroht. Sie wurden aufgefordert, ihre Handys sofort herauszugeben. Die drei Opfer flohen sofort und alarmierten die Polizei. Die beiden Täter flüchteten in Richtung Norden. Dort wurden sie am Merianplatz von einer Polizeistreife gestellt und kontrolliert. Bei der Durchsuchung wurden neben dem Pfefferspray auch andere Waffen gefunden und beschlagnahmt. Der 19-Jährige hatte außerdem eine beträchtliche Menge Haschisch bei sich. Insgesamt konnten bei ihm und bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung 105,51g sichergestellt werden. Das Fahrrad des 16-Jährigen war zur Fahndung ausgeschrieben und wurde zusammen mit den Waffen sofort sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 19-Jährige entlassen und der 16-Jährige seinen Eltern übergeben.

Die Fachkommissariate haben Ermittlungen zu den verschiedenen Strafanzeigen aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 im Jahr 2022 auf 2263 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 1974 Männer und 199 Frauen im Jahr 2022, während es 2046 Männer und 217 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1077 auf 1179. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in ganz Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle von Drogenkriminalität gemeldet, wobei 22.378 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 19.168, wovon 17.079 männlich und 2.089 weiblich waren. Nicht-deutsche Verdächtige machten 6.494 aus. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 26.518, wobei 23.101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 relativ konstant, wobei 17.106 männlich und 2.027 weiblich waren. Nicht-deutsche Verdächtige stiegen auf 7.004 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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