Das Polizeipräsidium Frankfurt führte Schwerpunktkontrollen zur Verkehrssicherheit durch, um rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr zu bekämpfen und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
Frankfurt am Main: Verkehrssicherheit Schwerpunktkontrollen

Frankfurt (ost)
Der Verkehr nimmt kontinuierlich zu. Die resultierende Enge fördert rücksichtsloses und falsches Verhalten auf der Straße und stellt eine Gefahr für alle dar, insbesondere für schwächere Verkehrsteilnehmer.
Um diese besonders zu schützen, führte das Polizeipräsidium Frankfurt am Main am vergangenen Mittwoch (20. Mai 2026) Schwerpunktaktionen im Bereich der Verkehrssicherheit durch.
Durch mobile und stationäre Kontrollen sowie präventive Maßnahmen sollte Einfluss auf alle Verkehrsbereiche genommen werden. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Überwachung der erlaubten Geschwindigkeit und Parkverstößen auf Geh- und Radwegen sowie an Kreuzungen und Einmündungen. Zudem wurde auf die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt geachtet, da dies ebenfalls eine Ablenkungsgefahr darstellt. Ebenso wurden Kontrollen zur Sicherheit von Schulkindern, die zu Fuß unterwegs sind, im Schulbereich durchgeführt.
Etwa 50 Beamte der Verkehrssicherheitsdirektion kontrollierten zwischen 06:30 und 18:00 Uhr im Stadtgebiet und auf den umliegenden Autobahnen mehrere hundert Fahrzeuge, hauptsächlich Pkw, aber auch Zweiräder und E-Scooter, und leiteten rechtliche Schritte ein. Insgesamt wurden 96 Ordnungswidrigkeiten und 4 Straftaten festgestellt und geahndet. Die Kontrollen wurden von präventiven Maßnahmen und Sensibilisierungsgesprächen mit den Verkehrsteilnehmern begleitet.
Diese Schwerpunktkontrollen sollen dazu beitragen, die Anzahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren, damit jeder sicher ans Ziel gelangt und auch zukünftig regelmäßig durchgeführt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








