Ein 40-jähriger Mann wurde mit einem Messer angegriffen, während Zeugen die Täter stoppten und einer festgenommen wurde.
Frankfurt am Main: Verkehrsstreit eskaliert in Frankfurt-Bockenheim

Frankfurt (ost)
Am Dienstagabend (27. August 2024) kam es gegen 19:15 Uhr in der Rödelheimer Straße zu einem Streit zwischen Verkehrsteilnehmern, der sogar zu einem Messereinsatz führte.
Der 40-jährige Geschädigte war laut bisherigen Erkenntnissen um 19:15 Uhr mit seinem Auto in der Rödelheimer Straße unterwegs. In einem anderen Fahrzeug saßen drei Männer, darunter die beiden späteren Tatverdächtigen. Aus unbekannten Gründen gerieten die Männer in einen Streit, bei dem der Geschädigte die Tatverdächtigen beleidigte. Der 37-jährige Tatverdächtige und ein weiterer Mann stiegen aus und gingen auf das Auto des Geschädigten zu. Dabei zog der 37-Jährige ein Messer, das an einer Halskette befestigt war, und führte Stichbewegungen in Richtung des Geschädigten aus. Dieser konnte den Angriffen ausweichen, indem er sich in Richtung Beifahrersitz lehnte. Der zweite Tatverdächtige versuchte dann, den Geschädigten mit Faustschlägen zu attackieren.
Dank des Eingreifens des dritten Insassen und anderer unbeteiligter Zeugen ließen die beiden Männer von dem Geschädigten ab, stiegen in ihr Auto und flüchteten.
Das Fahrzeug wurde im Rahmen einer sofortigen Fahndung an der Friedensbrücke gestoppt und kontrolliert. Der 37-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen und das Tatmesser wurde bei ihm gefunden und sichergestellt. Er wurde für weitere Maßnahmen ins Polizeipräsidium Frankfurt gebracht, bevor er heute dem Gericht vorgeführt wird.
Der dritte Insasse, der eingegriffen hatte, wurde ebenfalls gefunden und befragt.
Der zweite Tatverdächtige, der auf den Geschädigten eingeschlagen haben soll, war jedoch nicht mehr im Fahrzeug. Er wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 40-45 Jahre alt, ca. 170 cm groß, korpulent, 3-Tage-Bart, mit osteuropäischem Akzent; er trug eine schwarze Sonnenbrille, ein T-Shirt und kurze schwarze Hosen.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069/755 11300 an das zuständige Polizeirevier oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
Quelle: Presseportal








