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Frankfurt am Main: Verkehrsunfall auf BAB 5 führt zu langem Rückstau

Ein Unfall auf der BAB 5 in Richtung Süden verursachte gestern Mittag einen langen Rückstau von bis zu sieben Kilometern aufgrund von Bergungsarbeiten.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am gestrigen Mittag ereignete sich auf der Autobahn A5 in Richtung Süden ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Aufgrund der komplexen Bergungsarbeiten kam es zu einem längeren Rückstau.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr der Fahrer eines Lastkraftwagens gegen 12:05 Uhr auf dem mittleren Fahrstreifen der Autobahn A5 in Richtung Süden zwischen dem Autobahnkreuz Bad Homburg und dem Nordwestkreuz. Beim Wechseln des Fahrstreifens nach rechts berührte der LKW-Fahrer das Fahrzeug einer 22-jährigen Fahrerin mit der vorderen rechten Seite.

Durch den Zusammenstoß verlor die 22-Jährige die Kontrolle über ihr Fahrzeug und schleuderte vom mittleren auf den linken Fahrstreifen, wo es zu einem Zusammenstoß mit dem Fahrzeug eines 42-jährigen Fahrers kam. Danach berührte die 22-Jährige die linksseitige Betonleitwand. Der Kontakt mit der Wand führte dazu, dass das Fahrzeug um 90 Grad um die Längsachse gedreht wurde, zurück auf den mittleren Fahrstreifen schleuderte und auf der rechten Fahrzeugseite zum Stillstand kam.

An allen beteiligten Fahrzeugen und an der Betonleitwand entstand Sachschaden. Die 22-Jährige und der 42-jährige Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Zum Glück konnten alle Beteiligten ihre Fahrzeuge eigenständig verlassen.

Aufgrund eines beschädigten Treibstofftanks am Fahrzeug der 22-Jährigen mussten Feuerwehrkräfte den restlichen Tankinhalt aufwändig abpumpen und die ausgelaufenen Betriebsstoffe binden. Dies führte zu erheblichen Verzögerungen bei den Bergungsarbeiten.

Während der Aufräum- und Bergungsarbeiten mussten der rechte und mittlere Fahrstreifen in Fahrtrichtung Süden bis 13:20 Uhr gesperrt werden, was zu einem erheblichen Rückstau von bis zu sieben Kilometern führte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 117.817, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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