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Frankfurt am Main: Verletzte Einsatzkräfte

In der Bertramstraße wurden Einsatzkräfte verletzt. Ein aggressiver Mann verletzte eine Rettungssanitäterin und einen Polizeibeamten leicht.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Verletzte Einsatzkräfte,

Wiesbaden-Westend, Bertramstraße, Donnerstag, 12.02.2026, 01:50 Uhr – 02:10 Uhr,

(kq)In der Nacht zum Donnerstag wurden zwei Einsatzkräfte im Wiesbadener Westend verletzt. Gegen 01:50 Uhr bat ein 30-jähriger Wiesbadener in der Bertramstraße um medizinische Hilfe aufgrund einer Verletzung. Während der Erstversorgung durch die ankommenden Rettungskräfte zeigte der Mann zunehmend aggressives Verhalten. Er beleidigte die Rettungskräfte, trat um sich und verletzte dabei eine Rettungssanitäterin leicht. Anschließend entfernte sich der 30-Jährige, beschädigte geparkte Fahrzeuge und flüchtete in Richtung Dotzheimer Straße. Bei seiner Festnahme durch die Polizei leistete er Widerstand und verletzte dabei einen Polizeibeamten leicht. Der Wiesbadener wurde in Gewahrsam genommen und es wurden Ermittlungen eingeleitet. Sowohl die Rettungssanitäterin als auch der Polizeibeamte bleiben einsatzfähig.

2. Einbruch vereitelt,

Wiesbaden-Südost, Biebricher Allee, Mittwoch, 11.02.2026, 17:20 Uhr,

(kq)Am späten Mittwochnachmittag versuchte ein Unbekannter in Wiesbaden in ein Wohnhaus einzudringen, was jedoch vom Hausbewohner verhindert wurde. Der Einbrecher gelangte in der Biebricher Allee über einen Maschendrahtzaun auf der Rückseite des Gebäudes auf das Grundstück und näherte sich der Terrassentür des Wohnhauses. Gegen 17:20 Uhr versuchte er gewaltsam die Tür zu öffnen und verursachte dabei Lärm. Dadurch wurde der Hausbewohner auf die Aktivitäten des Einbrechers aufmerksam und verscheuchte ihn. Der Einbruchsversuch führte zu einem Sachschaden von etwa 500 Euro. Der Einbrecher wurde als 50-55 Jahre alt, ungefähr 175 cm groß, schlank, mit grauen Haaren, Schnauzbart und einer dunklen Lederjacke, dunkelblauen Jeans und einem etwa 150 cm langen Stock beschrieben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer (0611) 345-0 entgegen.

3. Stationäre Verkehrskontrollen,

Wiesbaden-Biebrich, Rheingaustraße, Mittwoch, 12.02.2026, 08:00 Uhr – 16:00 Uhr,

(kq)Am Mittwoch führten Polizeikräfte des Regionalen Verkehrsdienstes der Wiesbadener Polizei und des Hessischen Präsidiums Einsatz eine gemeinsame stationäre Verkehrskontrolle auf der Rheingaustraße durch. Dabei wurden zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr Verkehrsteilnehmer in beiden Fahrtrichtungen kontrolliert. Insgesamt wurden 55 Fahrzeuge und 72 Personen überprüft, wobei 41 Verstöße festgestellt wurden. Diese umfassten unter anderem das Nicht-Anlegen von Sicherheitsgurten oder die Nutzung von Mobilgeräten während der Fahrt. Zusätzlich wurden sechs Strafanzeigen erstattet, unter anderem wegen Verstoßes gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz. Bei zwei Autofahrern fiel ein Drogentest positiv auf Betäubungsmittel aus. Beide Fahrer standen unter dem Einfluss von Marihuana. Des Weiteren wurde in einem Fahrzeug Cannabis entdeckt und beschlagnahmt.

4. Kontrollen zur Überwachung des Überholverbotes für Lastkraftwagen über 3,5t auf der BAB 3, Wiesbaden, BAB 3, Parkplatz Theißtal West, Mittwoch, 12.02.2026, 09:00 Uhr – 15:00 Uhr,

(kq)Am Mittwoch führte die Polizei stationäre Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen auf der BAB 3 am Parkplatz Theißtal West durch. Dabei wurden Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Frankfurt fuhren, zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr kontrolliert. Insgesamt wurden 142 Verstöße gegen das Überholverbot für Fahrzeuge über 3,5t festgestellt. Bei den parallel durchgeführten Geschwindigkeitsmessungen wurden insgesamt 369 Verstöße registriert, davon 108 im Bußgeldbereich. Zwei Fahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Das schnellste Fahrzeug wurde mit 142 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Von den 598 Verdächtigen im Jahr 2023 waren 511 männlich und 87 weiblich. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27061 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26.518 Fälle waren. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei im Jahr 2023 17.106 männliche Verdächtige gegenüber 2.027 weiblichen Verdächtigen standen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 6.494 im Jahr 2022 auf 7.004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen, was 81,02% aller Unfälle entspricht. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 14.839 Unfälle innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, die Schwerverletzten 3.537 und die Leichtverletzten 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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