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Frankfurt am Main: Versuchter Mord nach Beziehungsstreit in Frankfurt – 34-Jähriger in Haft

Ein 34-Jähriger soll seine Lebensgefährtin in den Main gestoßen haben. Passanten retteten die Frau, der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

In der Nacht vom 7. auf den 8. April 2026 ereignete sich am Ufer des Mains in der Nähe des Holbeinstegs ein Angriff eines 34-Jährigen auf seine 18-jährige Partnerin. Der Verdächtige wurde am Morgen des gestrigen Tages festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Es besteht der dringende Verdacht, dass er seine Partnerin nach einem Streit während eines Spaziergangs in den Main gestoßen hat, obwohl er wusste, dass sie nicht schwimmen kann. Die Frau, die um Hilfe schrie, konnte nur dank der schnellen Hilfe von Passanten und der alarmierten Polizei aus dem Fluss gerettet werden.

Der Beschuldigte wurde gestern dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankfurt am Main vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wurde Haftbefehl wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung erlassen.

Personen, die relevante Informationen zu dem Vorfall haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 069/755-51199 zu melden oder sich an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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