Am gestrigen Sonntagnachmittag ereignete sich im Ostpark ein versuchtes Tötungsdelikt in Verbindung mit einem schweren Raub. Der Geschädigte wurde behandelt, es bestand zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr.
Frankfurt am Main: Versuchtes Tötungsdelikt in Ostend

Frankfurt (ost)
(ha) Am Sonntagnachmittag (07. November 2025) hat sich im Ostpark ein versuchtes Tötungsdelikt in Verbindung mit einem schweren Raub ereignet.
Nach den neuesten Erkenntnissen war der 31-jährige Geschädigte gegen 14:00 Uhr im Ostpark unterwegs, um Pfandflaschen zu sammeln. Er hatte bereits eine Tasche mit mehreren leeren Flaschen bei sich. Eine unbekannte Person soll ihn zunächst angesprochen haben, dann zog die Person plötzlich ein Messer und verletzte ihn im Kieferbereich. Danach nahm er oder sie die Tasche mit den Pfandflaschen und verließ den Ort.
Der Geschädigte wurde in einem nahegelegenen Krankenhaus behandelt, sein Leben war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Die beschuldigte Person wird wie folgt beschrieben:
Geschlecht unbekannt, ca. 160cm groß, schlank, etwa 35 Jahre alt; Mütze, Pullover mit weißer Kapuze, schwarze Hose
Zeugen, die wichtige Informationen haben, werden gebeten, sich mit dem zuständigen Fachkommissariat unter der Telefonnummer 069 / 755 – 51199 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 im Jahr 2022 auf 2263 im Jahr 2023. Darunter waren 1974 männliche und 199 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1077 im Jahr 2022 auf 1179 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland registriert – insgesamt 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








