Ein 30-Jähriger sorgte für Chaos auf der Bahnstrecke Kassel-Frankfurt. Zum Glück wurde niemand verletzt, aber 19 Züge hatten 30 Minuten Verspätung.
Frankfurt am Main: Verwirrter Mann springt auf Gleise und sorgt für Verspätungen

Kirchhain (Kreis Marburg-Biedenkopf) (ost)
Ein 30-jähriger Mann aus Haiger im Lahn-Dill-Kreis verursachte gestern Vormittag (24.3.) Verzögerungen auf der Bahnstrecke Kassel-Frankfurt. In der Gemarkung Anzefahr sprang der Mann plötzlich aus dem Dickicht und auf die Schienen. Der Lokführer eines herannahenden Zuges der Hessischen Landesbahn (HLB) in Richtung Frankfurt gab sofort ein Warnsignal und führte eine Notbremsung durch. Der Zug fuhr zu diesem Zeitpunkt mit etwa 150 Stundenkilometern.
Der Mann wurde zum Glück nicht vom Zug erfasst. Es gab keine Verletzten. Die Passagiere im Zug kamen mit dem Schrecken davon.
Der Zugverkehr musste den Bereich aufgrund des Vorfalls vorübergehend in verlangsamter Geschwindigkeit passieren.
Ein Hubschrauber und eine Streife der Bundespolizei, zusammen mit den Beamten der Polizei Stadtallendorf, suchten nach dem zunächst Unbekannten.
In der Gegend von Anzefahr trafen die Beamten auf den 30-jährigen Mann. Die Bundespolizisten identifizierten den Mann und leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines “Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr” ein.
Aufgrund der aus Sicherheitsgründen für den Zugverkehr angeordneten verlangsamten Fahrt erlitten 19 Züge jeweils eine Verspätung von etwa 30 Minuten. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann aus der Türkei wieder freigelassen.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle in Hessen. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 6.406 Fälle, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








