Zwei junge Männer wurden festgenommen, nachdem sie eine Handtasche aus einem geparkten Auto gestohlen hatten. Die Polizei konnte sie dank der Videoschutzanlage identifizieren und weitere Täter festnehmen.
Frankfurt am Main: Videoschutzanlage führt zu drei Festnahmen

Frankfurt (ost)
Am frühen Mittwochmorgen (13.11.2024) haben zwei junge Männer im Alter von 23 und 29 Jahren die hintere Beifahrerscheibe eines in der Ulmenstraße geparkten Autos eingeschlagen. Dabei konnten sie unter anderem eine Handtasche mit Zahlungskarten aus dem Fahrzeug stehlen.
Nach bisherigen Informationen versuchten die beiden Täter direkt mit einer der Karten in verschiedenen Geschäften zu bezahlen. Dies schlug jedoch fehl, da die Geschädigte sofort eine Sperrung der gestohlenen Zahlungsmittel veranlasste. Später übergab der 29-Jährige eine Karte an einen weiteren Mittäter. Der dritte im Bunde, ein 41-Jähriger, versuchte ebenfalls mit der Karte in einem Geschäft in der Taunusstraße zu bezahlen.
Das Kreditinstitut der Geschädigten informierte sie jedoch über den versuchten Zahlungsvorgang im Bahnhofsgebiet per Push-Nachricht auf ihr Smartphone. Daraufhin alarmierte sie sofort die Polizei. Mithilfe der Videoschutzanlagen (VSA) konnte der dritte Täter nach Verlassen des Geschäfts in der Taunusstraße festgenommen werden.
Anhand der Videoaufnahmen der VSA konnte der Ablauf der Kartenübergabe rekonstruiert werden. Bei der Fahndung nahmen die Beamten auch die anderen beiden Täter fest.
Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurden die zuvor gestohlenen Zahlungskarten der 28-jährigen Geschädigten von den Einsatzkräften sichergestellt.
Die drei Verdächtigen müssen sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Einbruchsdiebstahls und des versuchten Betrugs verantworten.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 im Jahr 2022 auf 4224 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 im Jahr 2022 auf 2828 im Jahr 2023. Davon waren 1806 männliche Verdächtige und 847 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1918 männliche Verdächtige und 910 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 851 im Jahr 2022 auf 915 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.798 | 10.106 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.961 | 4.224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.653 | 2.828 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.806 | 1.918 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 847 | 910 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 851 | 915 |
Quelle: Bundeskriminalamt








