Am vergangenen Freitag wurde ein Passant in der Innenstadt Ziel von Beleidigungen und Bedrohungen, als er provokantes Verhalten ansprach. Die Polizei ermittelt nun wegen Volksverhetzung und Beleidigung.
Frankfurt am Main: Volksverhetzung und Beleidigung in Frankfurt Innenstadt

Frankfurt (ost)
Am letzten Freitag (05. Juni 2026) wurde ein Passant in der Innenstadt Opfer von Beschimpfungen und Drohungen, nachdem er mehrere Personen auf ihr provokantes Verhalten angesprochen hatte. Die Polizei ermittelt nun wegen Volksverhetzung und Beleidigung.
Gegen 17:20 Uhr sollen mehrere Personen auf der Zeil in der Nähe des Brockhausbrunnens beleidigendes Verhalten gegenüber einer Darstellung des israelischen Ministerpräsidenten gezeigt haben. Der spätere Geschädigte sprach die fünf bis sechs unbekannten Männer an und gab an, jüdischen Glaubens zu sein. Daraufhin sollen die Personen den 42-Jährigen aufgrund seiner Religion beleidigt und ihm mit Gewalt gedroht haben.
Der Vorfall wurde erst später bekannt. Die Polizei sucht nun nach Personen, die Informationen über die Tat oder die Täter geben können. Zeugen werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 069 / 755 – 54099 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








