Bei einer Personenkontrolle am Montagnachmittag kam es zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, bei dem sowohl die Polizisten als auch der Angreifer leicht verletzt wurden. Der Mann wurde festgenommen.
Frankfurt am Main: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Frankfurt-Fechenheim

Frankfurt (ost)
Am Montagnachmittag (01. Juni 2026) ereignete sich während einer Personenkontrolle ein Vorfall, bei dem sowohl die beiden Polizisten als auch der Angreifer leicht verletzt wurden. Der Mann wurde von der Polizei festgenommen.
Um 17:20 Uhr beobachteten verdeckte Ermittler einen Mann, der in einer Straßenbahn Drogen konsumierte, und beschlossen, ihn zu überprüfen. Zunächst kooperierte der 43-jährige Mann, versuchte dann aber plötzlich zu fliehen, was von den Beamten vereitelt wurde. Anschließend versuchte der Mann, einen Beamten zu Boden zu bringen. Bei dem Gerangel erlitten sowohl der Angreifer als auch die 31 und 36 Jahre alten Polizisten mehrere Schürfwunden und Prellungen. Mit Hilfe weiterer Polizisten gelang es schließlich, den Mann festzunehmen und zur Dienststelle zu bringen. Nach einer Blutentnahme aufgrund des Verdachts auf Drogenkonsum wurde der Mann freigelassen. Die Polizisten konnten ihren Dienst fortsetzen.
Der 43-Jährige wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verfolgt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant. Von den Verdächtigen waren 17106 männlich und 2027 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 im Jahr 2022 auf 7004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








