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Frankfurt am Main: Wildunfall auf der A66 Richtung Frankfurt

Ein Reh verursachte einen Wildunfall auf der Autobahn. Das Tier wurde von der Polizei in die Feldgemarkung getrieben und von einem Jagdaufseher erlöst.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

Früh am Samstagmorgen, den 02.11.2024 um 04:27 Uhr, ereignete sich ein Wildunfall auf der A66 in Richtung Frankfurt, in der Nähe der Anschlussstelle Diedenbergen.

Ein 58-jähriger Fahrer war mit seinem Ford Transit auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs, als plötzlich ein Reh die Straße von rechts nach links überquerte. Der Mann konnte nicht mehr ausweichen und kollidierte mit dem Tier. Das Reh kam schließlich auf dem Standstreifen zum Liegen.

Als die Polizeistreife eintraf, stand das Reh plötzlich auf und lief zurück auf die Autobahn, wo es erneut auf dem linken Fahrstreifen stehenblieb.

Ein weiteres Polizeifahrzeug stoppte den Verkehr, um das Reh in Richtung Feld zu treiben. Doch als der Verkehr angehalten wurde, lief das Reh plötzlich zwischen den stehenden Fahrzeugen hindurch und kollidierte sogar mit einigen davon.

Die 4 Beamten schafften es schließlich, das Reh in die Feldmark zu treiben. Dort blieb es verletzt auf einem angrenzenden Feld stehen und wurde schließlich von einem Jäger von seinem Leiden erlöst, der informiert worden war.

Am Ford Transit entstand nur geringer Sachschaden. Ob auch an anderen Autos Schaden entstand, als das Reh dagegen lief, ist bisher unklar.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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