Zwei Frauen versuchen, einer älteren Frau Goldschmuck zu entreißen. Polizei sucht nach Zeugen für den Vorfall am Dienstagnachmittag.
Frankfurt am Main: Zeugensuche nach Diebstahl und versuchtem Raub

Frankfurt (ost)
Zwei bisher unbekannte Frauen versuchten am Dienstagnachmittag (24. März 2026), einer 91-jährigen Frau ihren Goldschmuck zu entreißen, die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Die ältere Dame stand gegen 14:20 Uhr an der Bushaltestelle „Roßkopfstraße“ im Gerhart-Hauptmann-Ring, als die beiden weiblichen Täterinnen sie ansprachen. Während des Gesprächs schüttelte eine der Frauen die Hand der älteren Dame und zog ihr dabei einen Goldring vom Finger. Der Versuch, auch an die restlichen Ringe zu gelangen, scheiterte am Widerstand der Geschädigten, die dabei leicht am Finger verletzt wurde.
Die Beschreibung der beiden Verdächtigen lautet wie folgt:
Täterin 1:
Weiblich, etwa 40-50 Jahre alt und 150-160 cm groß. Sie hatte auffällig viele Goldzähne, trug ein Kopftuch und einen schwarzen Pullover mit gelben Streifen.
Täterin 2:
Die zweite Täterin war etwas größer als die erste Verdächtige, trug ebenfalls ein Kopftuch und war sonst komplett schwarz gekleidet.
Zeugen, die relevante Informationen haben, werden gebeten, sich bei der Frankfurter Polizei unter der Rufnummer 069 / 755 – 51299 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, wovon 1785 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2173, darunter 1974 Männer, 199 Frauen und 1077 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3217, wobei 1850 davon gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 2263, darunter 2046 Männer, 217 Frauen und 1179 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt








