Nach einer Verfolgungsfahrt auf der Autobahn sucht die Polizei weitere Zeuginnen und Zeugen. Der Festgenommene ist des versuchten Mordes dringend verdächtig und wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Frankfurt am Main: Zeugensuche nach versuchtem Mord

Giessen (ost)
Nach einer Verfolgungsjagd am 7.1.2025 durch eine Zivilstreife in Mittelhessen auf der A 5 (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/154582/6191847) hat das Polizeipräsidium Westhessen die Ermittlungen übernommen. Der Verdächtige wird nun wegen versuchten Mordes dringend verdächtigt. Die Beamten suchen nach weiteren Zeugen:
(da)Die Polizei sucht nach einer Verfolgungsjagd auf der Autobahn nach weiteren Zeuginnen und Zeugen. Am 7. Januar war ein 32-jähriger Mann etwa dreißig Minuten lang auf der Flucht vor der Polizei. Dies wurde bereits von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelhessen berichtet (s. u.). Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 32-Jährige bei seinen riskanten Fahrmanövern gezielt auf zwei Polizeibeamte zugefahren sein soll. Diese konnten sich nur durch einen Sprung über die Leitplanke retten. Anschließend soll er entgegen der Fahrtrichtung auf der Autobahn gefahren sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den Beschuldigten wegen versuchten Mordes. Nach seiner Festnahme wurde der Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankfurt am Main vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl erließ. Die Gründe, warum der Mann der Kontrolle entkommen wollte, sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die nun vom Polizeipräsidium Westhessen durchgeführt werden. Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Falls Sie die Verfolgungsjagd beobachtet haben und Bildmaterial von der Szene haben, wenden Sie sich bitte unter der Rufnummer (06172) 120-0 an die Polizeistation Bad Homburg.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen Männer waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








