Zivilfahnder stoppten insgesamt 59 Fahrzeuge und nahmen 98 Personen genauer unter die Lupe, darunter ein 41-Jähriger mit über 2 Promille am Steuer.
Frankfurt am Main: Zivilfahnder stoppen 59 Fahrzeuge auf Autobahn in Südhessen

Südhessen (ost)
Während der Kontrollen auf den Autobahnen in Südhessen stoppten Zivilfahnder der Polizei aus Südhessen sowie den Polizeipräsidien Mainz, Trier und Koblenz am Dienstag (19.03.) zwischen 10.00 und 18.00 Uhr insgesamt 59 Fahrzeuge und überprüften dabei 98 Personen genauer.
Ein Beispiel hierfür war die Kontrolle eines 41-jährigen Mannes gegen 16.40 Uhr auf der A 5 bei Darmstadt. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann per Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen Hehlerei gesucht wurde. Außerdem konnte er keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen, da ihm diese vor kurzem entzogen wurde. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2 Promille. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die geforderten 1200 Euro zur Vermeidung der Freiheitsstrafe konnte er aufbringen, weshalb er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen wurde. Er muss sich nun einem Strafverfahren stellen.
Die flächendeckenden Kontrollen zur Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen und anderer Eigentumskriminalität hatten insbesondere das Ziel, potenzielle Straftäter nachhaltig zu verunsichern und die Region Südhessen sowie angrenzende Gebiete für Kriminelle “unattraktiv” zu machen.
Insgesamt wurden 10 Ermittlungsverfahren eingeleitet, darunter Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis in fünf Fällen und mehrere Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Kontakt:
Polizeipräsidium Südhessen
Pressestelle
Klappacher Straße 145
64285 Darmstadt
Bernd Hochstädter
Telefon: 06151 / 969 – 13110
Mobil: 0172 / 309 7857
Pressestelle (zentrale Erreichbarkeit):
Telefon: 06151 / 969 – 13500
E-Mail: pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de
Hier geht es zur Originalquelle
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen von 3858 Fällen im Jahr 2021 auf 4275 Fälle im Jahr 2022 an. Dabei wurden im Jahr 2021 810 Fälle gelöst, während es im Jahr 2022 nur 723 gelöste Fälle gab. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 637 im Jahr 2021 auf 569 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 571 männlich und 66 weiblich im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 498 männliche und 71 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 266 im Jahr 2021 auf 275 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 23528 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 24363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 23331 im Jahr 2021 auf 22378 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19820 auf 19168, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17704 auf 17079 und die der weiblichen Verdächtigen von 2116 auf 2089 zurückging. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6321 auf 6494. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 6.406 Fälle, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 110.168, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








