Beamte vollstrecken Haftbefehl in Sachsenhausen und entdecken Cannabis und Betäubungsmittel. Verdacht auf Handel mit Drogen, neues Strafverfahren eingeleitet.
Frankfurt am Main: Zufälliger Drogenfund in Wohnung

Frankfurt (ost)
Am Dienstag, den 03. Februar 2026, wurde in Sachsenhausen ein Haftbefehl von Beamten vollstreckt, bei dem auch eine nicht erlaubte Menge an Cannabisprodukten und eine geringe Menge an Betäubungsmitteln entdeckt wurde.
Um 23:15 Uhr kamen die Beamten beim Verdächtigen an, um den Haftbefehl zu vollstrecken. Der Verdächtige ließ die Beamten freiwillig in die Wohnung. Dort rochen die Beamten sofort den starken Geruch von Marihuana, woraufhin der Beschuldigte zugab, verschiedene Drogen in der Wohnung zu haben. Schließlich fanden die Beamten 144g Haschischplatten, 169g Marihuana und eine geringe Menge Kokain in der Wohnung. Alle Substanzen wurden beschlagnahmt.
Der Beschuldigte wurde aufgrund des Haftbefehls, der ursprünglich wegen des Handels mit Betäubungsmitteln erlassen wurde, in die JVA gebracht.
Aufgrund des Fundes ergab sich der Verdacht auf erneuten Handel mit Cannabisprodukten, weshalb ein neues Strafverfahren eingeleitet wurde.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle erfasst, wovon 22378 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 19168, davon waren 17079 männlich, 2089 weiblich und 6494 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 26518, wovon 23101 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 nahezu konstant, wobei 17106 männlich, 2027 weiblich und 7004 nicht-deutsch waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








