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Frankfurt: Autofahrer flieht vor Polizei und verursacht Kollision

Mehrere Verletzte und Totalschaden bei Flucht in Bergen-Enkheim, Jugendlicher Fahrer flüchtet zu Fuß

Foto: unsplash

Frankfurt (ost)

Am gestrigen Abend (04. auf 05. Oktober 2026) gab es mehrere Verletzte und zwei Fahrzeuge mit Totalschaden als Folge einer Flucht eines Autofahrers vor der Polizei in Bergen-Enkheim.

Um 02:30 Uhr beschloss ein Streifenteam auf der Borsigallee, einen vor ihnen fahrenden Mietwagen zu kontrollieren. Als der Audi gestoppt werden sollte, ignorierte der Fahrer jedoch die Anhaltesignale und floh mit hoher Geschwindigkeit über die Straße “An der Leuchte” und bog in die “Barbarossastraße” ab.

Ein Funkstreifenwagen, der zur Unterstützung gerufen wurde, befand sich auf der Barbarossastraße. Als der Audi an diesem vorbeifahren wollte, kam es zu einer Kollision zwischen dem Mietwagen und dem Funkstreifenwagen. Der Audi wurde dabei auf ein angrenzendes Grundstück geschleudert.

Der vermutliche Fahrer des Audis flüchtete zunächst zu Fuß vom Unfallort, wurde jedoch im Zuge weiterer Ermittlungen gefunden. Es handelte sich um einen 17-Jährigen, bei dem auch eine Blutentnahme durchgeführt wurde.

Drei der vier Insassen des Audis im Alter von 14 bis 18 Jahren sowie die Besatzung des Streifenwagens erlitten leichte Verletzungen. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden aufgrund der Wucht des Aufpralls.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Jugendliche wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an einen Erziehungsberechtigten übergeben.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Darunter gab es 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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