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Frankfurt-Bahnhofsviertel: Dealer festgenommen in Frankfurt Bahnhofsviertel

Ein Dealer wurde wegen Verstoßes gegen Aufenthaltsverbot und Drogenhandel festgenommen. Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am Mittwochnachmittag (4. Februar 2026) wurde einem Drogenhändler eine mehrere Tage dauernde Ingewahrsamnahme auferlegt, nachdem er erneut gegen ein Aufenthaltsverbot im Bahnhofsviertel verstoßen hatte. Zuvor war er bereits wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte festgenommen worden.

Während einer Fußstreife im Bahnhofsviertel beobachteten Polizeibeamte einen Mann, der mit Cracksteinen und einer Crackpfeife hantierte. Die Beamten wollten ihn kontrollieren, als er plötzlich die Flucht ergriff. Trotz heftigen Widerstands wurde der Verdächtige schnell gefasst und das gefundene Crack wurde beschlagnahmt.

Der Mann hatte zudem ein Aufenthaltsverbot im Bahnhofsviertel, gegen das er mehrmals verstoßen hatte. Aus diesem Grund ordnete das Amtsgericht eine Ingewahrsamnahme von insgesamt 12 Tagen an.

Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein, darunter wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, für die der Täter zur Verantwortung gezogen wird.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch relativ konstant bei 19133. Im Jahr 2023 wurden 17106 männliche und 2027 weibliche Verdächtige erfasst, wobei 7004 nicht-deutsche Verdächtige beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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