Ein Mann wurde festgenommen, weil er gegen eine Hauswand urinierte und Betäubungsmittel bei sich hatte. Er beleidigte und bedrohte die Polizisten.
Frankfurt-Bahnhofsviertel: Festnahme nach Urinieren gegen eine Hauswand

Frankfurt (ost)
(ha) Am gestrigen Donnerstagmittag (28. August 2025) wurde ein Mann von Polizisten festgenommen, weil er Betäubungsmittel bei sich hatte und zuvor die Beamten beleidigt hatte. Der Grund für die Kontrolle war, dass er gegen eine Hauswand urinierte.
Die Einsatzkräfte, die gerade Kontrollen im Bahnhofsgebiet durchführten, bemerkten den Mann gegen 13:05 Uhr, als er direkt neben der öffentlichen Toilette gegen eine Hauswand urinierte. Als die Polizisten daraufhin eine Personenkontrolle durchführten, verhielt er sich aggressiv gegenüber den Beamten, weshalb sie ihm Handschellen anlegten. Während der Maßnahmen bedrohte und beleidigte er die Polizisten mehrmals. Als sie ihn dann zum Fahrzeug brachten, trat er einem der Beamten gegen das Knie. Bei der folgenden körperlichen Durchsuchung fanden die Beamten eine geringe Menge Kokain (ca. 0,5 Gramm) in seinem Besitz.
Nach der Durchführung einer erkennungsdienstlichen Maßnahme wurde er vor dem Polizeipräsidium entlassen und muss sich nun für die genannten Handlungen verantworten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle erfasst, während es 2023 bereits 26.518 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 auf 23.101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17.079 auf 17.106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.089 auf 2.027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.494 auf 7.004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








