Ein 49-Jähriger wurde im Kreuzungsbereich überfallen, während die Polizei mehrere Verdächtige festnahm.
Frankfurt-Bahnhofsviertel: Früher Raub im Bahnhofsviertel

Frankfurt (ost)
(di) Früh am Morgen des heutigen Tages (25. Mai 2026) wurde ein 49-Jähriger Opfer eines Raubüberfalls im Bahnhofsbereich. Die Polizei nahm kurz darauf mehrere Verdächtige fest.
Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der 49-Jährige gegen 08:15 Uhr an der Kreuzung von Taunus- und Moselstraße. Ein Unbekannter näherte sich ihm von hinten und griff nach seiner Gesäßtasche. Es kam zu einem Handgemenge, bei dem ein weiterer Unbekannter die Kopfhörer des 49-Jährigen vom Kopf riss und wegrannte. Eine weitere Person gesellte sich zu dem Gerangel. Zusammen raubten die beiden Männer schließlich die Geldbörse des 49-Jährigen und flüchteten.
Durch die Aufzeichnungen der Videoschutzanlage konnten Zivilfahnder den Tathergang rekonstruieren und wichtige Hinweise auf die mutmaßlichen Täter erhalten. Anhand der Personenbeschreibung gelang kurz darauf die Festnahme der beiden Verdächtigen, die im Verdacht stehen, die Geldbörse geraubt zu haben, sowie des mutmaßlichen Diebes, der die Kopfhörer gestohlen hat. Einer der Verdächtigen versuchte beim Anblick der Beamten zunächst zu fliehen und rannte in den Bahntunnel der B-Ebene des Hauptbahnhofs. Nachdem der Bahnverkehr gestoppt und der Tunnel abgesperrt wurde, konnte ein Streifenteam den Verdächtigen zwischen zwei Betonpfeilern liegend festnehmen.
Die drei Festgenommenen im Alter von 25 bis 30 Jahren müssen sich nun wegen des Raubverdachts verantworten. Sie wurden in die Gewahrsamszellen des Polizeipräsidiums gebracht und sollen dem Haftrichter vorgeführt werden.
Quelle: Presseportal








