Polizei nahm gestern einen mutmaßlichen Heroindealer fest, der im Bahnhofsviertel Drogen verkaufte. Der Mann wird wegen gewerbsmäßigen Betäubungsmittelhandels angeklagt und soll dem Haftrichter vorgeführt werden.
Frankfurt-Bahnhofsviertel: Heroindealer festgenommen in Frankfurt Bahnhofsviertel

Frankfurt (ost)
Gestern Mittag (9. August 2026) beendeten Polizeibeamte das Treiben eines vermeintlichen Heroinhändlers und nahmen ihn fest. Er wird verdächtigt, zuvor Betäubungsmittel im Bahnhofsviertel verkauft zu haben.
Die Einsatzkräfte der Präsenzmaßnahmen im Bahnhofsgebiet kontrollierten den 47-jährigen Verdächtigen gegen 11:40 Uhr in der Taunusstraße. Bei der Durchsuchung seiner Kleidung entdeckten sie mehrere einzeln verpackte Heroinverkaufseinheiten. Zuvor war der Mann über die Videoschutzanlage dabei beobachtet worden, wie er anscheinend Verkaufsgespräche führte und Drogen übergab. Er hatte noch etwa 7 Gramm Heroin und Bargeld in kleinen Scheinen bei sich. Beides wurde konfisziert.
Aufgrund der festgestellten Umstände muss sich der Mann nun wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen, unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln verantworten, da er bereits in der Vergangenheit mehrmals wegen ähnlicher Vergehen aufgefallen war. Der 47-Jährige wurde in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main gebracht und soll nun dem Haftrichter vorgeführt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle von 24363 auf 26518. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








