Mehrere Dealer festgenommen und Drogen beschlagnahmt. Neun Strafverfahren eingeleitet.
Frankfurt-Bahnhofsviertel: Polizeiaktion im Bahnhofsviertel

Frankfurt (ost)
Im Zuge der Maßnahmen zur Bekämpfung von Kriminalität im Bahnhofsviertel wurden in der Nacht von Sonntag auf Montag (01. auf 02. Februar 2026) insgesamt vier Personen vorläufig festgenommen und verschiedene Betäubungs- und Arzneimittel beschlagnahmt.
Um 19:00 Uhr wurden insgesamt fünf Personen dabei beobachtet, wie sie wiederholt mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln und Betäubungsmitteln handelten. Vier der späteren Verdächtigen wurden daraufhin kontrolliert und vorläufig festgenommen. Ein fünfter Verdächtiger konnte unerkannt entkommen.
Nach Abschluss aller Maßnahmen wurden drei Verdächtige im Alter von 18 bis 32 Jahren freigelassen. Der vierte minderjährige Verdächtige wurde dem Jugendamt übergeben.
Bei weiteren Kontrollen wurden auch kleine Mengen Amphetamin, Marihuana und Haschisch beschlagnahmt. Insgesamt wurden neun Strafverfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 26.518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 im Jahr 2022 auf 23.101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch konstant bei 19.133. Von den Verdächtigen waren 17.106 männlich, 2.027 weiblich und 7.004 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








