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Frankfurt-Bahnhofsviertel: Schlägerei im Bahnhofsviertel endet mit Messerstich

Eine Person verletzt, Täter flüchtig. Polizei ermittelt noch, Tat auf Video festgehalten.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am späten Donnerstagabend (30. Juli 2026) ereignete sich eine Auseinandersetzung im Bahnhofsviertel, bei der mindestens ein Messer verwendet wurde. Eine Person wurde dabei verletzt. Die vermeintlichen Täter sind auf der Flucht.

Um 21:40 Uhr meldeten Zeugen eine Schlägerei zwischen fünf Personen an der Kreuzung Kaiserstraße / Elbestraße. Als die alarmierten Polizisten kurz darauf eintrafen, war nur noch ein 24-jähriger Mann mit einer Stichverletzung am Oberarm vor Ort.

Nach bisherigen Informationen geriet der 24-jährige Mann offenbar in einen verbalen Streit mit vier weiteren Männern. Die vier Männer sollen den 24-Jährigen dann körperlich angegriffen haben. Dieser zog daraufhin einen spitzen Gegenstand und richtete ihn auf seine Angreifer. Das führte dazu, dass einer der Kontrahenten seinerseits ein Messer zog und dem 24-Jährigen in den Oberarm stach. Danach flüchteten die vier vermeintlichen Täter in Richtung Münchener Straße. Der Vorfall wurde von der Videoschutzanlage aufgezeichnet.

Während der Flucht warfen die Täter das Tatwerkzeug weg. Dies wurde von den Polizisten sichergestellt. Die Ermittlungen zur Identität der anderen vier Tatverdächtigen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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