Ein Mann verliert bei einem Geldgeschäft die Hälfte seines Bargelds. Täter festgenommen, Zeugen gesucht.
Frankfurt-Bahnhofsviertel: Schwerer Raub im Bahnhofsviertel

Frankfurt (ost)
Am Dienstag (05. Mai 2026) ereignete sich ein schwerer Raubüberfall auf eine Bargeldsumme im fünfstelligen Bereich im Bahnhofsbereich, gefolgt von mehreren Diebstählen. Zwei Täter wurden festgenommen, weitere sind auf der Flucht.
Ein 29-jähriger Mann plante, seiner Familie im Ausland einen fünfstelligen Geldbetrag zu überweisen. Deshalb suchte er online nach einem Vermittler, der das Geld in Deutschland entgegennehmen und gleichzeitig von einem Kontakt im Ausland auszahlen lassen sollte.
Nach den bisherigen Erkenntnissen trafen sich der vermeintliche Vermittler und sein Begleiter gestern gegen 17:30 Uhr im Bahnhofsviertel in einem Auto, um das Geld zu übergeben. Nachdem sie das Geld gemeinsam gezählt hatten, sprühten die Vermittler dem 29-Jährigen plötzlich Pfefferspray ins Gesicht und versuchten, mit dem Bargeld zu fliehen.
Beim Versuch, aus dem Auto zu fliehen, gelang es ihnen jedoch nicht, die gesamte Bargeldsumme zu behalten. Zahlreiche Geldscheine flogen durch die Luft und wurden von umstehenden Personen versucht, aufzufangen. Einigen gelang dies, und sie entfernten sich dann schnell mit dem gestohlenen Geld.
Durch diesen Vorfall verlor der 29-Jährige nicht nur etwa die Hälfte des mitgebrachten Bargelds, sondern erwartet auch ein Strafverfahren wegen versuchter Geldwäsche.
Dank der Videoschutzanlage konnten die Polizeibeamten den Fluchtweg eines Räubers und eines Diebes nachverfolgen. Beide wurden daraufhin festgenommen und das erbeutete Geld sichergestellt. Der 30-jährige Räuber soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum zweiten Räuber und den anderen Dieben aufgenommen.
Der flüchtige Räuber wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 170-180 cm groß, ca. 20-30 Jahre alt, orientalisches Aussehen, schwarze Haare, schwarzer Bart, schwarze Kleidung
Zeugen, die wichtige Informationen haben, werden gebeten, sich an die zuständige Dienststelle unter 069 / 755 – 51299 oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2173 auf 2263, wobei die Mehrheit männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 im Jahr 2022 auf 4224 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 im Jahr 2022 auf 2828 im Jahr 2023. In Hessen gab es 1806 männliche Verdächtige und 847 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1918 männliche und 910 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 851 im Jahr 2022 auf 915 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.798 | 10.106 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.961 | 4.224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.653 | 2.828 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.806 | 1.918 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 847 | 910 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 851 | 915 |
Quelle: Bundeskriminalamt








