Polizeibeamte wurden zu einer Auseinandersetzung im Bahnhofsviertel gerufen. Zwei Personen verwickelt, einer verletzte einen Polizeibeamten.
Frankfurt-Bahnhofsviertel: Verdacht des Widerstands und tätlichen Angriffs

Frankfurt (ost)
Am gestrigen Vormittag (13. August 2026) wurden Polizeibeamte zu einem Vorfall im Bahnhofsviertel gerufen, bei dem einer der Beteiligten verdächtigt wird, Widerstand geleistet und dabei einen Polizeibeamten verletzt zu haben.
Zur Unterstützung eines Rettungswagens, der am François-Mitterrand-Platz im Einsatz war, wurden gegen 10:40 Uhr zwei Streifenteams entsandt. Es wurde gemeldet, dass zwei Personen in einen körperlichen Streit verwickelt seien und Flaschen geworfen würden.
Bei Ankunft der Polizeibeamten vor Ort versuchten die beiden Männer zu fliehen, wurden jedoch sofort gestoppt. Während sich der 34-jährige Mann widerstandslos festnehmen ließ, griff der 29-jährige Mann nach bisherigen Informationen einen Polizeibeamten an. Bei der Festnahme wurde einer der Beamten leicht verletzt.
Der 34-Jährige wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung im Zusammenhang mit dem Vorfall verantwortlich gemacht. Gegen den 29-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Tatverdächtigen wieder freigelassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








