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Frankfurt-Bahnhofsviertel: Verletzter nach Straßenhandel, Festnahme der Täter

Ein 26-Jähriger wurde bei einer Auseinandersetzung nach einem Straßenhandel schwer verletzt. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen, einer davon mit Stichverletzungen.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Am Sonntagmittag (26. April 2026) scheint ein vorheriger Straßenhandel der Grund für eine gewalttätige Auseinandersetzung gewesen zu sein, bei der ein 26-Jähriger schwer verletzt wurde.

Laut bisherigen Informationen kaufte der 26-Jährige gegen 11:30 Uhr in der Kaiserstraße Medikamente von den beiden späteren Verdächtigen. Es kam zu anfänglichen verbalen Streitigkeiten, die schließlich zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 26-Jährigen und einem 16- und 21-Jährigen führten.

Während des Kampfes stürzte der 26-Jährige zu Boden, wo der 16-Jährige ihn weiterhin trat. Nachdem die beiden vom 26-Jährigen abließen, ging dieser zu Fuß weg. Der 16-Jährige folgte ihm und verletzte ihn mit einem Messer. Die Polizei wurde alarmiert und nahm den 16-Jährigen direkt am Tatort fest, da Teile des Vorfalls von der Videoschutzanlage aufgezeichnet wurden.

Auch der zweite Verdächtige, ein 21-Jähriger, wurde kurz darauf festgenommen. Der 26-Jährige erlitt Stich- und Schnittwunden, die eine stationäre Behandlung in einem nahegelegenen Krankenhaus erforderlich machten. Der 16-jährige Angreifer hatte eine leichte Schnittverletzung am Finger, die ambulant behandelt wurde. Er wurde dann inhaftiert, um heute einem Richter vorgeführt zu werden. Der zweite Verdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 229, von denen 216 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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