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Frankfurt-Bonames: Verfolgungsfahrt endet in Festnahme

Ein Polizist rettete sich durch einen Sprung vor dem auf ihn zufahrenden Fahrzeug des Beschuldigten. Der 35-jährige deutsche Tatverdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

In der Nacht vom 21. auf den 22. Januar 2026 ereignete sich eine Verfolgungsjagd von der Autobahn 661 auf Höhe von Frankfurt-Ost bis zur Homburger Landstraße in Frankfurt am Main, bei der ein Polizist bei der Flucht eines 35-jährigen deutschen Staatsbürgers nur durch einen Sprung vor dem sich nähernden Fahrzeug des Beschuldigten gerettet werden konnte. Der Verdächtige wurde kurz darauf an seiner Wohnadresse in Neu-Isenburg festgenommen und befindet sich nun wegen des Verdachts auf versuchten Mord und andere Straftaten in Untersuchungshaft.

Der Beschuldigte sollte auf der Autobahn 661 in der Nähe der Ausfahrt Frankfurt-Ost von der Polizei kontrolliert werden. Er soll jedoch die Anhaltesignale ignoriert und versucht haben, sich durch überhöhte Geschwindigkeit der Kontrolle zu entziehen. An der Friedberger Landstraße verließ der 35-Jährige die Autobahn und fuhr – nun von drei Polizeifahrzeugen verfolgt – in Richtung Friedberger Landstraße/Stadtmitte. Während der Fahrt soll er mehrere rote Ampeln überfahren, seine Geschwindigkeit in einer 30er-Zone auf bis zu 120 km/h erhöht und eines der Polizeifahrzeuge gerammt haben. Nachdem der Beschuldigte in der Nähe der Bushaltestelle Bonameser Hainstraße in der Homburger Landstraße gestoppt wurde, soll er einen weiteren Streifenwagen frontal gerammt und dann durch eine Lücke zwischen dem Streifenwagen und geparkten Fahrzeugen davongefahren sein. Dabei beschleunigte er sein Fahrzeug und fuhr auf einen Polizisten zu, um einer erneuten Kontrolle zu entgehen und die vorherigen Straftaten zu vertuschen sowie seine Identität zu verbergen. Nur durch schnelles Reagieren und Zurückspringen in das Fahrzeug konnte der Polizist eine Kollision mit dem Fahrzeug des Beschuldigten verhindern.

Der Tatverdächtige wurde gestern dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankfurt am Main vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des Verdachts auf versuchten Mord (Merkmal des Verdeckungsabsichts) in Verbindung mit versuchter gefährlicher Körperverletzung, gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Fahren ohne Fahrerlaubnis erließ.

Potentielle Zeugen, die den oben beschriebenen Vorfall zur genannten Zeit im betroffenen Gebiet beobachtet oder möglicherweise mit ihren Smartphones aufgenommen haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 069-75551199 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267. Von den Verdächtigen waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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