WG-Streit führt zur Entdeckung von Drogenhandel. Polizei findet 133g Ecstasy und andere Rauschmittel im Zimmer eines Bewohners in Frankfurt-Praunheim.
Frankfurt: Drogenhändler enttarnt

Frankfurt (ost)
Am Sonntag (30. März 2025) wurde eine Polizeistreife zu einem Streit zwischen zwei Bewohnern einer Wohngemeinschaft in der Stephan-Heise-Straße gerufen.
Bei der Ankunft vor Ort erklärte ein 31-jähriger Frankfurter, dass sein Mitbewohner ein Möbelstück beschädigt und ihm geliehene Gegenstände nicht zurückgegeben habe. Während der Aufnahme der Anzeigen wurde ein starker Geruch von Marihuana aus dem Zimmer des abwesenden Täters wahrgenommen. Aufgrund der Sichtung von weißem Pulver ordnete ein Richter die Durchsuchung der Räume an. Diese Maßnahme führte zur Entdeckung von 133 g Ecstasy und anderen Drogen im Zimmer des 35-jährigen Täters. Die gefundenen Verpackungsmaterialien und eine Feinwaage deuten auf illegalen Drogenhandel hin.
Die Ermittlungen werden nun von der Kriminalpolizei übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant. Davon waren 17106 männlich, 2027 weiblich und 7004 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








