Polizeiaktion führt zur Festnahme von mutmaßlichen Einbrechern in Frankfurt. Männer ohne festen Wohnsitz in Deutschland werden einem Haftrichter vorgeführt.
Frankfurt-Fechenheim: Einbrecherbande festgenommen

Frankfurt (ost)
Im Zuge einer landesweiten Sommerkampagne gegen Einbruchsdiebstahl führten Beamte der Frankfurter Polizei und des Hessischen Polizeipräsidiums am Dienstag (18. August 2026) verschiedene Kontrollmaßnahmen zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität durch. Dabei gelang es den Beamten, drei mutmaßliche Einbrecher festzunehmen.
Die Polizisten bemerkten die drei späteren Verdächtigen zunächst gegen 17:00 Uhr im Bereich des Stadtteils Fechenheim. Die Ermittler beobachteten, wie die Männer wiederholt Fahrzeuge und deren Verschlussverhältnisse inspizierten. Dieses Verhalten konnte an mehreren anderen Orten beobachtet werden. Letztendlich wurden die drei Männer auf einem Parkplatz in Niedernhausen kontrolliert.
Im Auto fanden die Beamten verschiedene Gegenstände, die für einen Fahrzeugdiebstahl verwendet werden können.
Aufgrund des beobachteten Verhaltens und der gefundenen Gegenstände wurden die drei Männer vor Ort festgenommen.
Die drei Männer im Alter von 51, 54 und 55 Jahren haben keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland und wurden in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt gebracht. Es wurde eine Strafanzeige wegen des versuchten Diebstahls von Kraftfahrzeugen erstellt.
Die drei Männer sollen einem Haftrichter vorgeführt werden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle von Einbruchdiebstählen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 569 auf 598, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 498 auf 511 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 71 auf 87 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 275 im Jahr 2022 und 270 im Jahr 2023 nahezu konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbruchdiebstählen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen sind zwischen 2022 und 2023 leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen betrug im Jahr 2022 308, wovon 283 männlich und 25 weiblich waren. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








