Ein 55-Jähriger wurde festgenommen, nachdem er versucht hatte, Bargeld zu erpressen, indem er zwei Männer mit einer Schere bedrohte.
Frankfurt: Festnahme nach versuchter räuberischer Erpressung

Frankfurt (ost)
(ki) Am Abend gestern (6. Mai 2026) versuchte ein 55-Jähriger unter Verwendung einer Schere, das Bargeld von zwei Männern zu erpressen. Die Polizei konnte ihn in unmittelbarer Nähe festnehmen.
Nach den neuesten Informationen näherte sich der 55-Jährige gegen 20:20 Uhr in der Moselstraße einem 33- und einem 26-Jährigen. Plötzlich bedrohte er sie mit einer Schere und forderte Bargeld. Als sie flohen, alarmierten die Bedrohten die Polizei. Sofort entsandte Kräfte konnten den Täter in unmittelbarer Nähe stellen und festnehmen. Bei der Durchsuchung wurden außerdem Betäubungsmittel und ein Pfefferspray gefunden.
Das Fachkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. Der 55-Jährige soll im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden. Er muss sich nun wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung und des Verdachts des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 im Jahr 2022 auf 2263 im Jahr 2023, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle aufgezeichnet, von denen 22.378 gelöst wurden. Es gab insgesamt 19.168 Verdächtige, darunter 17.079 Männer und 2.089 Frauen. 6.494 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der aufgezeichneten Fälle auf 26.518, wobei 23.101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 nahezu konstant, wobei 17.106 Männer und 2.027 Frauen betroffen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg leicht auf 7.004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








