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Frankfurt: Flucht vor Kontrolle scheitert

Beamte nehmen Fahrzeugführer und Mitfahrer nach Flucht fest, mehrere Strafverfahren eingeleitet

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

(di) In der Nacht vom 3. August 2026 wurden mehrere Personen von Streifenteams nach einer Fahrzeugkontrolle festgenommen. Zuvor versuchte der Fahrzeuglenker, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Im Zuge der darauf folgenden Maßnahmen stellten die Beamten mehrere Verstöße fest.

Ein Streifenteam bemerkte zunächst gegen 03:55 Uhr auf der Flößerbrücke ein Fahrzeug, das ohne Licht fuhr. Die Beamten gaben Anhaltesignale und planten, das Fahrzeug zu überprüfen. Doch anstatt anzuhalten, entschied sich der Fahrzeuglenker zur Flucht.

Nach einer kurzen Verfolgungsjagd konnte das Fahrzeug in der Innenstadt gestoppt und kontrolliert werden. Dabei versuchte der 25-jährige Fahrzeugführer noch, über die Beifahrerseite zu fliehen. Er und drei weitere Insassen konnten jedoch festgenommen werden.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Zudem bestand der Verdacht, dass der Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss stand. Eine gültige Fahrerlaubnis konnte er nicht vorzeigen. Außerdem hielten sich der Fahrzeugführer und einer der Mitfahrer nach bisherigen Erkenntnissen illegal in Deutschland auf.

Die Beamten sicherten das Fahrzeug. Der Fahrzeugführer musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Fahrens unter Alkoholeinfluss ermittelt. Außerdem leiteten die Beamten gegen ihn und einen Mitfahrer ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts ein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch mit 19133 konstant. In Hessen waren 2023 17106 männliche und 2027 weibliche Verdächtige, wobei 7004 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet wurden. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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