Polizei nimmt drei Räuber fest, nachdem sie einen 20-Jährigen beraubt haben. Die Täter flüchteten mit der Beute, wurden aber von der Polizei festgenommen und nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Frankfurt-Gutleutviertel: Raub in Frankfurt-Gallus-Gutleutviertel

Frankfurt (ost)
(yi) Gestern Abend wurden von Polizeibeamten drei Personen im Alter von 18-20 Jahren festgenommen. Eine der genannten Personen wird verdächtigt, einen 20-Jährigen beraubt zu haben.
Nach aktuellen Erkenntnissen befand sich das Opfer auf der Camberger Brücke, als der 18-jährige Tatverdächtige auf einem E-Scooter auf ihn zukam und unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe seiner Sachen verlangte. Daraufhin übergab der 20-Jährige seine Umhängetasche und der Räuber floh in Richtung Gutleutstraße. Am Ende der Brücke stieg ein weiterer 20-jähriger Mann auf den E-Scooter des Tatverdächtigen. Zusammen begaben sie sich in einen Hinterhof in der Gutleutstraße. Die Polizei umstellte die Örtlichkeit im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen und nahm die beiden sowie einen weiteren 19-jährigen Mann fest. Ein Streifenwagen brachte das Trio dann zur Dienststelle und entließ sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt








